EDV-|Software-|Computer-|PC- Fachbegriff- Lexikon
1TR6
Ursprünglich mit der ISDN-Einführung in Deutschland
vertriebenes Protokoll. Vorläufer von Euro-ISDN.
a.out
Ein altes Binärformat. Es wird nach und nach vom neuen
ELF-Binärformat ersetzt. Einige alte Programme, insbesonders
kommerzielle Software, benötigen jedoch noch die Unterstützung
des Kernels für dieses Format.
abgesicherter
Modus
Im abgesicherten Modus fährt Windows nur mit den
unbedingt nötigen Komponenten hoch. Sie haben die Option, mit
Hilfe des Minimal-Windows-95 Fehler zu finden und neue Treiber zu
installieren. Der abgesicherte Modus funktioniert oft auch dann,
wenn bei einem normalen Start der PC irgendwann einfach
stehenbleibt. Sie können diesen Modus auch erzwingen, wenn Sie
beim Start F8 drücken und im Startmenü "abgesicherter Modus"
wählen.
Abruffunktion
Mit der Abruffunktion können Faxgeräte ein Partnergerät
auffordern, Faxnachrichten zu senden (aktiv) oder selbst eine
Nachricht versenden (passiv).
Active
Desktop
Der Desktop ist die Arbeits-und Hintergrundfläche
von Windows. Auf ihr sind alle Symbole wie der "Arbeitsplatz",
"Eigene Dateien" und der "Internet Explorer" zu
sehen. "Active" heißt er, weil Sie Elemente auf dem
Desktop plazieren können, die selbständig den Inhalt verändern
können. Ursprünglich war der Active Desktop nur für
Internet-Inhalte konzipiert. Dank JavaScript und Formularen läßt
er sich gewinnbringend aber auch ohne Internet-Anbindung nutzen.
ActiveX
Microsoft-Technologie für ausführbaren Programmcode auf
WWW-Seiten; unsicherer als Java-Applets
ActiveX-Control
ActiveX-Controls beziehungsweise ActiveX-Steuerelemente
sind kleine Zusatzmodlule, die Sie in eigene Anwendungen einbinden
können. Die Technik dieses Modulkonzepts hat Microsoft als ActiveX
standardisiert. Ein solches ActiveX-Control ist beispielsweise das
Kalendersteuerelement aus Access 97, welches Anwendungen ohne
Programmieraufwand um Kalenderfunktionen erweitert.
Add
in
Mit Add in bezeichnet man meist eine Sammlung von
zusätzlichen Funktionen oder Optionen, die in das Programm
integriert werden. Die Programme werden dadurch in ihrem
Leistungsumfang verstärkt und erhalten zusätzliche meist neue
Eigenschaften.
Add-ons
Add-ons sind Programme, die eine vorhandene Software um
neue Funktionen erweitert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie
Sie an ein Add-on kommen: Es steht entweder als zusätzliches
Programm zur Verfügung (zum Beispiel Winchat, ERU, usw.) oder
integriert sich direkt in die vorhandene Software (etwa Teile der
Powertoys). Diese Zusatzsoftware wird von den Herstellern eines
Programms meist kostenlos angeboten.
ADSL
ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ist die neue
Konkurrenz zu ISDN und soll bei der Telekom Geschwindigkeiten von
1,5 MBit/s im Download und 128 KBit/s für den Upload erlauben
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Händlers werden nur
Vertragsbestandteil, wenn dieser seine Kunden ausdrücklich darauf
hinweist und die Käufer sie zur Kenntnis nehmen können.
Alias-Namen
Durch Alias-Namen lassen sich lange Kommandos abkürzen.
Zum Beispiel sind die mount-/umount-Befehle wesentlich handlicher,
wenn ihnen ein Alias zugewiesen wird: alias diskmount mount -t
msdos/dev/fd0/floppy. Analog: unalias.
AM
(Amplitudenmodulation)
Codierung von Informationen durch
Veränderung der Signalstärke. AM wird beispielsweise beim
Mittelwellenradio eingesetzt.
Amtsholung
Eine
anlagenabhängige Ziffer, die in Telefonnebenstellenanlagen eine
freie Amtsleitung holt (meist "0").
animierte
Objekte
Hinzufügen eines speziellen visuellen Effektes oder
Klangeffektes zu einem Text oder Objekt. So können Sie zum
Beispiel einen Text Wort für Wort von links einblenden oder einer
Grafik den Klang Applaus zuordnen. Auf einer Folie lassen sich eine
beliebige Anzahl von Objekten und sogar die Elemente eines
Diagramms animieren.
ANSI
American National Standard Institute. ANSI ist ein
genormter Satz aus 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern,
Interpunktionszeichen und Sonderzeichen). Jedem der 256
darstellbaren Zeichen ist eine Zahl zwischen 0 und 255 zugewiesen.
Der ANSI-Code wird von Windows und Windows-Programmen zur
Zeichendarstellung verwendet. Nicht-Windows-Programme verwenden zur
Zeichendarstellung dagegen meistden ASCII-Zeichensatz. Die Belegung
des ANSI- und des ASCII-Zeichensatzes ist für die Zeichen mit den
Nummern 32 bis 127 identisch und enthält das lateinische Alphabet
sowie Satz- und Währungszeichen. In den Werten 128 bis 255 finden
sich etliche Sonderzeichen wie deutsche Umlaute, französische
Akzentzeichen oder das spanische N.
API
Abk. für Application Programming Interface. Eine
Schnittstelle, die dem Programmierer Funktionen der Hardware oder
des Betriebssystems zugänglich macht.
Applet
Kleines
Programm, das im Webbrowser oder in Sun's Applet-Viewer läuft.
Application
Framework
Ein Application Framework ist eine
standardisierte Programmierumgebung für die Anwendungserstellung,
zum Beispiel bei FileMaker Pro. Das Framework soll die Übertragung
von Programmen auf andere Betriebssysteme erleichtern.
ASCII
American Standard Code for Information Interchange. ASCII
wurde 1968 mit der Absicht entwickelt, Datenübertragung zwischen
divergierenden Hardware- und Software-Systemen zu standardisieren.
Das Codierungsschema ordnet jedem Zeichen aus dem standardisierten
Zeichensatz eine Zahl zu. Zur Codierung werden 7 oder 8 Bit
(erweiterter ASCII) verwendet, wodurch bis zu 256 Zeichen
(Buchstaben, Zifferntzzeicheneuerzeichen und andere
Symbole) darstellbar sind. Die ersten 32 Zeichen sind für
Steuerzeichen reserviert. Ein erweiterter ASCII-Code ist ein Satz
von Zeichen, der den ASCII- Werten zwischen dezimal 128 und 255
(hexadezimal: 80hex bis FFhex) zugeordnet ist. Er kommt beim PC zum
Einsatz. Die Zuordnung spezifischer Zeichen zu den erweiterten
ASCII-Codes variieren zwischen Computern, Programmenhriften und
grafischen Zeichensätzen. Mit den 128 zusätzlichen Zeichen des
erweiterten ASCII-Satzes lassen sich zum Beispiel Akzentbuchstaben,
grafische Zeichen und spezielle Symbole darstellen.
ASP
Abk.
für Active Server Pages.
Assistent
Assistenten sind Hilfsprogramme, die Sie bei der Erstellung
von Datenbanken und Anwendungen unterstützen. Fast jede
PC-Datenbank hat solche Assistenten, die bei der Ausführung
verschiedenster Aktionen helfen: eine neue Datenbank anlegen, ein
Druckformat definieren oder etwa eine fremde Datenbank importieren.
Experte oder Wizard sind andere Namen für Assistent.
Astra
Astra
ist Europas führender Satellitenbetreiber. Das Luxemburger
Unternehmen verfügt zurzeit über drei Satelliten-Positionen:
Astra 1A-H auf 19,2, Astra 2A-C auf 28,2 und Astra 3A auf 23,5.
Das wohl Bekannteste ist Astra 1A-H. Von hier werden fast alle
deutschen TV-Programme und Internet-via-Sat-Dienste gesendet. Für
den Empfang genügt ein Spiegel mit 60 cm Durchmesser.
Astra-HQ
Von der Basisstation in Luxemburg werden alle Daten an die
Satelliten gesendet.
Asymmetrische
Datenübertragung
Ungleicher Datentransport. In Hin- und
Rückkanal werden jeweils unterschiedlich große Datenmengen
transportiert. In eine Richtung werden nur Adressen übertragen, in
die andere die kompletten WWW-Seiten inklusive Bilder, Videos etc.
Asymmetrische
Verschlüsselung
Das Konzept der asymmetrischen
Kryptographie wurde 1976 von Whitfield Diffie und Martin Hellman
vorgeschlagen, um das Problem des Schlüsselmanagements (der
Begriff umfaßt das Erzeugen, die Übertragung und das Speichern
des Schlüssels) zu lösen. Nach ihrem Konzept hat jeder Beteiligte
zwei Schlüssel: einen öffentlichen und einen privaten, der geheim
bleibt. Es ist damit nicht mehr notwendig, daß Sender und
Empfänger ein gemeinsames Geheimnis haben: Jede Kommunikation
umfaßt nur öffentliche Schlüssel, private werden nie übertragen
oder geteilt. Der Absender chiffriert mit dem öffentlichen
Schlüssel, das Chiffrat kann jedoch nur mit dem privaten Schlüssel
dechiffriert werden, der sich ausschließlich in der Hand des
Empfängers befindet. Darüber hinaus ist asymmetrische
Kryptographie auch zur Authentifikation (digitale Unterschriften)
verwendbar.
ATM
Asynchronous Transfer Mode; Paket-Vermittlungsverfahren,
bei dem 53 Byte große Zellen die Informationen tragen. Jede Zelle
besteht aus einem 5 Byte großen Header und 48 Byte Nutzlast. Der
Header enthält Angaben über Sender und Empfänger sowie die
Service-Anforderungen.
Attachment
Eine an die E-Mail angehängte Datei.
Autorensoftware
Auch
Autorensystem genannt: Software, mit der man - einfacher als mit
einer herkömmlichen Programmiersprache - lauffähige
Präsentationen und interaktive Multimedia-Programme erzeugen kann.
Grafik, Video, Ton sowie Text können in eine individuelle
Oberfläche eingebunden und über entsprechende Verknüpfungen
miteinander verbunden werden.
Azimut
Azimut
ist die Einstellposition einer Satellitenantenne auf der
horizontalen Ebene. Der Azimut wird mit Gradzahlen angegeben, wobei
dem Süden 180, dem Norden 0, dem Westen 270 und dem Osten 90
zugewiesen wurden.
Backdoor
Ein Backdoor funktioniert als Fernsteuerung für den PC.
Viele Backdoors zeichnen Tastatureingaben auf, erlauben Zugriff auf
Dateien und Registry per Internet.
Backup
Die Datensicherung ist ein Kopiervorgang, bei dem einzelne
Dateien, Verzeichnisse oder ganze Festplatten auf einen anderen
Datenträger als Sicherungskopie gespeichert werden. Die
Sicherungskopie dient bei Datenverlust zur Wiederherstellung des
alten Zustandes. Es werden entweder die kompletten Dateien
gespeichert (full Backup) oder nur die Dateien, die sich seit der
letzten Sicherung geändert haben (incremental/differential
Backup).
Bandbreite
Sie
gibt an, welche Datenmenge (MBit pro Sekunde) maximal über einen
bestimmten Datenweg transportiert werden kann. Sie ist bei
Netzwerken von der Netzwerkkarte und vom verwendeten
Übertragungsmedium abhängig.
Batch-Datei
Das
ist eine Datei, die mehrere Befehlsaufrufe enthält, die
hintereinander abgespielt werden, zu dt. Stapeldatei. Batch-Dateien
sind an der Dateiendung ".bat" oder ".cmd" zu
erkennen. Mit Hilfe der Batch- Datei können sie Zeit sparen, indem
mehrere Aktionen automatisch hintereinander ausgeführt werden.
BBAE
Abk. für Breitband-Anschlusseinheit. Bezeichnung des ADSL-
Splitters.
Bedienerruf
Nach einem Faxversand können Sie mit dem Partner direkt
weitertelefonieren (externes Telefon an gleiche Leitung). Auch die
Gegenstelle muß eine Bediener- Funktion besitzen.
Benchmark
Ein
Benchmark ist ein Programm, dessen Zweck es ist, die
Geschwindigkeit zu messen, um Vergleiche anstellen zu können.
Diese Programme werden gerne auf PCs benutzt, um die Leistung des
Gesamtsystems oder einer einzelnen Komponente zu bestimmen. Dazu
führt ein Benchmark üblicherweise eine Aktion x-mal aus und mißt,
wie lange die x Aktionen gedauert haben. Daraus läßt sich die
Leistung anschließend berechnen.
Betriebssystem
Jeder Computer braucht, um überhaupt etwas zu machen,
Software. Diese Software steuert Tastatur, Monitor, Maus usw. und
heißt Betriebssystem (engl. OS = Operating System). Die meisten
Desktop-Computer arbeiten mit Windows 95/98 oder Windows NT,
portable Computer mit Windows CE. Es gibt noch andere
Betriebssysteme wie z.B. OS/2 von IBM, Linux, Unix etc. Je stabiler
und leistungsfähiger ein Betriebssystem ist, desto weniger
Probleme gibt es mit dem Computer.
Binärfile
Fertig kompiliertes ausführbares Programm, das von der
Plattform und der Software abhängt. Es läuft nur mit einem
bestimmten Prozessor oder einer bestimmten Distribution.
Bit/s
Bit
pro Sekunde gibt die Geschwindigkeit an, mit der Daten übertragen
werden. Wird auch mit der Abkürzung Bps bezeichnet.
Blauer
Engel
Hinsichtlich Ergonomie lehnt sich der Blaue Engel an
die Empfehlungen von MPR II und ISO 9241-3 an. Das Augenmerk liegt
besonders auf Recycling-gerechte Konstruktion sowie Schadstoffarmut
der verwendeten Materialien. Zum Nachweis genügt teilweise eine
Herstellererklärung (EMV, Recyclinghadstoffarmut,
Energiesparen). Produktsicherheit und Ergonomie sind als
Testbericht eines unabhängigen Prüfinstituts zu belegen.
Blockchiffrierer
Ein Blockchiffrierer wandelt einen Block mit festgelegter
Länge aus dem Ursprungstext in chiffrierten Text der gleichen
Länge um.
Blowfish
Relativ
neuer, von Bruce Schneier entwickelter, symmetrischer
Verschlüsselungsalgorithmus, der sehr kompakt und schnell ist. Er
ist frei verfügbar und verwendet variabel Schlüssellängen bis
448 Bit.
BOD
Bandwith
on Demand ist ein Merkmal von ISDN-Adaptern, das bei Bedarf den
zweiten Kanal zu- oder wegschaltet.
Bookmarks
Das ist der englische Begriff für Lesezeichen (beim
Internet Explorer "Favoriten"). Seiten, die Sie häufig
besuchen, sollten Sie als Bookmarks speichern, damit Sie deren
Adresse nicht ständig eingeben müssen. Die Verknüpfung zu den
Seiten ist beim Internet Explorer im Verzeichnis
"Windows/Favoriten" auf Ihrer Festplatte gespeichert.
Wenn Sie eine Seite als Bookmark hinzufügen wollen, klicken Sie
einfach mit der rechten Maustaste auf die Seite und wählen "Zu
Favoriten hinzufügen".
Boolesche
Operation
Verknüpfung aus der Mengenlehre, die die
Additionbtraktion sowie die Teilmenge von Objekten berechnet.
Boolesche
Operatoren
Boolesche Operatoren wie nicht, und und oder
werden zur logischen Verknüpfung von Aussagen verwendet. So
gestalten Sie komplexe Suchanfragen, zum Beispiel nach einem
Dokument, das die Abkürzung NCI nicht aber das Wort Krebs enthält.
Damit finden Sie Texte zum Thema Dokumentmanagement und schließen
medizinische Texte, die ebenfalls die Abkürzung NCI verwenden,
aus.
Boot-Virus
Jede Diskette und jede Festplatte hat einen Systembereich
(den Bootsektor), der unter anderem Programmcode enthält. Beim
Einschalten sucht der PC zuerst nach diesem Programmcode und führt
ihn aus. Normalerweise startet dieser Programmcode Windows oder DOS
- so funktioniert etwa die Windows-Startdiskette. Die Festplatte
hat für jeden Laufwerksbuchstaben einen Bootsektor und zusätzlich
den Master Boot Rekord (BMR).
Bootloader
Programm,
was kurz nach dem Einschalten des Computers gestartet wird. Es ist
für das Laden und Starten des entsprechenden Betriebssystems
zuständig. Dabei können Paramter übergeben werden. Der
Bootloader kann aus mehreren Teilen bestehen.
Bootmanager
Verwaltet
mehrere Betriebssysteme auf einem Rechner. Dabei kann mehr oder
weniger komfortabel ausgewählt werden. Beispiele sind LILO und
GRUB.
BotNet
Um möglichst viele PCs für einen DDos-Angriff oder den
Spam-Versand zur Verfügung zu haben, schleusen Hacker
Backdoor-Programme als E-Mail-Wurm in die Rechner argloser
Computernutzer ein. Die ferngesteuerten Rechner bilden das Botnet.
Bps
Abkürzung für Bit pro Sekunde
Browser
Ein "Browser" ist ein Programm, mit dem Sie
Datenmengen gezielt durchforsten können. Bekannt sind WWW-Browser,
wie der "Netscape Navigator" und der "Microsoft
Internet Explorer". Mit ihnen können Sie sich im World Wide
Web (WWW) umschaueniten betrachten und nach Informationen
suchen. Es gibt aber auch noch andere Browser (etwa für
Programmierer), die auf bestimmte Themen optimiert sind. Auch das
Hilfe-System von Windows könnte man als "Browser"
bezeichnen.
Brute
Force Attack
Ermitteln eines Schlüssels durch
systematisches Ausprobieren aller Möglichkeiten
C.C.
C.C. ist die Abkürzung für das englische Wort Carbon
Copy. Früher war damit der Durchschlag eines Dokumentes gemeint.
Der Begriff ist geblieben und bezeichnet zu e-mail-Zeiten den
Versand eines Dokumentes an nicht nur eine Person. Verschiedene
andere bekommen "Durchschläge" der Nachricht.
Cabinet-Datei
Damit eine Datei möglichst wenig physikalischen
Speicherplatz benötigt, kann man sie in ein spezielles Format
verkleinern. Sie erhält dann beispielsweise die Endung ".ZIP"
oder ".ARJ". Der Vorgang wird als "packen"
bezeichnet. Die Dateien von Microsoft-Programmen sind meist im
"Cabinet"-Format (.CAB) gepackt auf den
Installationsmedien vorhanden. Sie können bei Microsoft
automatisch nach neueren Treibern für Ihre Hardware suchen lassen.
Call
by Call
Call by Call ist ein Service der neuen
Telefongesellschaften, um je nach Wahl Ferngespräche günstiger zu
führen. Vor der Eingabe der Zielrufnummer entscheiden Sie sich mit
einer Vorwahl für eine Gesellschaft. Entscheidend ist, daß Sie
diesen Service nur von Gespräch zu Gespräch ohne Anmeldung oder
Vertragsbindung nutzen.
CAPI
Common Application Programming Interface. Normierte
Software-Schnittstelle für die Kommunikation zwischen Soft- und
Hardware.
Cascading
Style Sheets (CSS)
Die Intention von SGML (siehe dort) und
damit auch von HTML liegt darin, den Inhalt eines Dokuments von
dessen Darstellung zu trennen. Allerdings wurden bisher die Tags
wie <B> oder <FONT> in HTML oft nur dazu verwendet, das
Dokument zu formatieren, statt es zu strukturieren. Mit anderen
Worten: Das Aussehen, also die Art der Präsentation des Dokuments,
war im Dokument selbst eingebettet. Mit CSS wird die Formatierung
des Dokuments von seiner Struktur (dem Inhalt) getrennt. CSS
erlauben eine statische Formatierung des Dokuments, und darüber
hinaus können die Formatierungen zusammen mit dem unter HTML
möglichen Zugriff auf das zugrundeliegende Objektmodell des
Dokuments auch dynamisch verändert werden. Bei CSS handelt es sich
um eine Sprache mit einem Satz an Eigenschafen, die das Aussehen
eines Dokuments bestimmen. Mit der momentanen Sprachdefinition
(CSS) weisen Sie Elementen Eigenschaften zu. Die aktuellste
Informationen über CSS finden Sie auf dem Server des W3C:
www . w3c . org.
CCS
Cascadin
Style Sheets sind eine HTML-Erweiterung, die echte Formatvorlagen
für Webseiten ermöglicht. CSS sind ideal für die Entwicklung
einheitlicher Layouts für große Webseiten.
CDF
Abk.
für Channel Definition Format.
CGI
Abk.
für Common Gateway Interface
(allgemeine Vermittlungs-
Rechnerschnittstelle); Programme auf Server-Rechnern, die bei ihrem
Aufruf Daten auf dem Server verarbeiten, etwa Mails.
Chain
Loader
Reihen- oder Ketten-Lader. Falls ein Bootloader ein
Betriebssystem nicht direkt laden und starten kann (kein Zugriff
auf das Dateisystem etc.) wird der eigentliche Loader dieses
Systems dazu verwendet. Typischerweise werden MS-DOS und Windows
(in allen Varianten) auf diese Weise gestartet.
Chat,
chatten
Unterhaltung online per Tastatur im Internet.
Chatiquette
Wie im richtigen Leben macht auch im Chat der Ton die
Musik. Bachten Sie deshalb unbedingt folgende Regeln: Bleiben sie
höflich, denn nur dann wird man auch Sie höflich behandeln.
Begrüßen Sie beim Betreten eines Raumes alle mit "Hallo"
oder ähnlichem. Das Eis ist dann gebrochen, und auch als Neuling
bekommen Sie so schnell Kontakt. Schreiben Sie nicht in
GROSSBUCHSTABEN. Das wird als unhöfliches Brüllen interpretiert.
Und verwenden Sie Smileys. Denn durch den fehlenden visuellen
Kontakt entstehen leicht Mißverständnisse.
CI-Dokumente
CI
(Coded Information) sind Informationen, die so codiert sind, dass
sie eine Software interpretieren und damit arbeiten können.
Beispiele sind in einer Textverarbeitung geschriebene Texte und
CAD- oder Vektorgrafiken (s.a. NCI).
CLIP
Die
Calling Line Identification Presentation übergibt die Rufnummer
des Anrufers an den Angerufenen, wo sie etwa zum Nachschlagen in
einem Telefonbuch oder zum Abweisen von Rufen verwendet wird. Die
CLIP übergibt der Netzbetreiber nicht der Anwender oder dessen
Gerät.
Code
Insight
Diese Technik von Borland erleichtert das Eintippen
von Quelltext. Schreiben Sie nach einem Element wie panel1 einen
Punkt, erscheint ein Fenster mit allen Methoden dieses Objekts.
Diese wählen sie leicht aus, ohne sie eintippen zu müssen.
Erscheint es nicht, drücken Sie [Strg-Leertaste].
Codecs
Jedes Dateiformat braucht ein "Übersetzungsprogramm",
damit Ihr PC, bzw. ein Programm es lesen kann. Diese Bindeglieder
zwischen Programmen wie dem MediaPlayer und einem Betriebssystem
wie Windows 98 werden Codecs genannt. Das sind bestimmte
Komprimierungs- und Dekomprimierungsverfahren, die auf
komplizierten Rechnungen beruhen und dafür sorgen, daß
Multimedia-Dateien nicht zu groß, aber trotzdem qualitativ gut
sind.
Companion-Virus
Ein
Virus, der den gleichen Namen hat wie ein Anwendungsprogramm und
die Optionen des jeweiligen Betriebssystems ausnutzt, um vor dem
echten Programm zu starten. So würde zum Beispiel ein Virus mit
der Erweiterung editor.com vor dem Programm mit gleichem Namen und
der Erweiterung exe ausgeführt werden. Das liegt daran, dass DOS
Dateien mit der Erweiterung com Vorrang vor allen anderen gibt.
Compiler
Ein Compiler ist eine Anwendung, die Sourcecode liest,
analysiert und daraus automatisch ein eigenständiges Programm
erzeugt (bei Windows-PCs an der Endung .exe zu erkennen.). Die
Umsetzung wird als "Kompilieren" bezeichnet und kann
Sekunden oder Minuten dauern.
Constraints
Constraints sind logische Regeln, die Sie in einer
Datenbank hinterlegen. Sie überprüfen bereits auf Tabellenebene
bestimmte Bedingungen, beisielsweise das Einhalten spezieller
Wertebereiche bei Zahlenfeldern.
CRC
Cyclical Redundancy Check. Prüfsumme, die bei der
Datenübertragung auftretende Fehler korrigieren hilft.
crond
Mit Hilfe des cron-Dämons ist es möglich, eine Liste von
Kommandos zu bestimmten Zeiten ausführen zu lassen.
Cross-Makrovirus
Normalerweise laufen Makroviren nur mit Winword, Excel oder
Access. Ganz neu sind die Cross-Viren, die zwischen
Winword-Dokumenten und Excel-Dokumenten oder Access- Datenbanken
hin- und herspringen.
CSV
Abk.
für Comma Seperated Values = Komma-separierte Werte.
CTI
Abk.
für Computer Telephony Integration. Diese bezeichnet die
Zusammenführung der Computer- mit der Telephontechnik.
Computerhilfe Erklärung 2
Cyberlaw
Oberbegriff
für Online-Recht bzw. die rechtlichen Aspekte und
Problemstellungen, die sich aus der Nutzung und der Bereitstellung
von Diensten des Internets ergeben.
Dämon
Programm, das im Hintergrund läuft und eng mit dem
Betriebssystemkern zusammenarbeitet. Beispiel: Druckerdämon lpd.
Data
Dictionary
Das Data Dictionary ist ein zentraler
Speicherort, der alle Informationen einer Datenbank oder optional
der dazugehörigen Anwendungen speichert und verwaltet. Dazu
gehören Angaben über Tabellen, Trigger, Constraints, Relationen
und Indizes. Das Data Dictionary sorgt also für Ordnung und
Einhaltung von Programmierregeln.
Dateiviren
Dieser
klassische Virustyp verändert den Code einer Programmdatei und
bettet sich in das fremde Programm ein. Jedes Mal, wenn Sie die
infizierte Anwendung aufrufen, beginnt der Virus seine Arbeit.
Datenbank
Der Begriff Datenbank hat mehrere Bedeutungen. Oft wird das
Datenbank-Verwaltungsprogramm (DBMS: Database Management System)
verkürzt Datenbank genannt. Aber auch die Datei, die die
Kundenadressen und sonstige Daten enthält, wird häufig als
Datenbank bezeichnet. Dabei kann eine Datenbank durchaus mehrere
Tabellen in einer Datei zusammenfassen. Bei PC-Datenbanken ist in
der Regel aber nur eine Tabelle pro Datenbankdatei erlaubt. Es
lassen sich dann aber Tabellen aus verschiedenen Dateien verknüpfen
(siehe referenzielle Integrität).
Datenfunk
Zusätzlich zum festen Kabelnetz setzen
Telefongesellschaften Richtfunkstrecken ein. Richtfunkanlagen
müssen eine direkte optische Verbindung haben.
Datensatz
Der Datensatz faßt alle zu einem Tabelleneintrag gehörigen
Angaben logisch zusammen. Analog zum Zettelkasten wäre der
Datensatz eine Karteikarte.
Datentransferrate
Maß für die Mange der übertragenen Daten von und zum
Speichermedium, wird in KByte oder MByte pro Sekunde angegeben. Je
höher die Datentransferrate, desto besser.
DDos-Attacke
Bei einer Distributed-Denial-of-Service-Attacke schicken
tausende PCs gleichzeitig (distributed) legale Anfragen an einen
bestimmten Web-Server. Dieser kann die Vielzahl an Anfragen nicht
mehr verarbeiten und keine Antworten liefern. Praktisch ist der
Web-Server damit für niemand mehr erreichbar (Denial of Service).
DEA
Data Encryption Algorithm. Symmetrisches Block-
Chiffrierverfahren, definiert im Data Encryption Standard (vgl.
DES)
Debugger
Ein Debugger erlaubt und unterstützt die Fehlersuche in
kompilierten Programmen. Ohne Debugger lassen sich größere
Programme kaum von Fehlern befreien.
Deinstallieren
Der Begriff bezeichnet das Löschen von Programmen. Da die
meisten Programme nicht nur eigene Verzeichnisse erstellen, sondern
auch Einträge in den Systemdateien des Betriebssystems
hinterlassen, dürfen nicht einfach die betreffenden Programmordner
gelöscht werden. Nur wenn die Software über den
Windows-Uninstaller oder ein spezielles Deinstallationsprogramm
entfernt wird, werden auch die Systemeinträge gelöscht.
DES
Abk. für Data Encryption Standard. Den in den 70er Jahren
entwickelten symmetrischen Verschlüsselungsalgorithmus sehen
Experten auch heute noch als sicher an. Das Problem bei DES ist die
für heutige Anwendungen zu kurze Schlüssellänge von 56 Bit. Die
Sicherheit wird durch eine dreifache Anwendung von Schlüsseln
erhöht. Das verringert allerdings die Geschwindigkeit, so daß er
für Echtzeitanwendungen im Web zu langsam ist..
Desktop
Als
Desktop bezeichnet man im allgemeinen die Arbeitsoberfläche eines
Betriebssystems. Sie sehen sie zum Beispiel direkt nach dem Start
von Windows 95. Auf ihr finden sie verschiedene Programmsymbole.
Sie können auf dem Desktop eigene Verknüpfungen zu Ihren
Programmen ablegen. Einige Anwenderprogramme erstellen nach ihrer
Installation auch automatisch ein Symbol. Die Arbeitsoberfläche
läßt sich auch mit einem Schreibtisch vergleichen. Auf ihr können
Sie alle anfallenden Arbeiten erledigen.
Diagramme
Das sind Schaubilder, mit denen Tabellen grafisch umgesetzt
werden. Es gibt verschiedene Arten Diagramme: Balkendiagramme,
Kreisdiagramme, Liniendiagramme und viele mehr. Jede Art eignet
sich für eine bestimmte Tabelle. Bei einer Hochrechnung zur Wahl
wird meist ein Kreisdiagramm verwendet. Wenn es mehrere Variablen
gibt, bieten sich Balken- oder Liniendiagramme an. Eine große
Auswahl bereits vordefinierter Diagramme sind in Excel schon
integriert. Die Beschriftung ist sehr einfach.
Digitale
Postkarte
Dies ist ein Service, der von einigen Anbietern
kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Dabei wird vom Absender
eine Mail gestaltet, die mit Motiv und Text versehen wird.
Wahlweise kann auch, je nach Anbieter, digitale Hintergrundmusik
unterlegt werden. Dieses Objekt verbleibt auf dem Server des
Anbieters. Der Empfänger bekommt eine e-mail, in der ihm
mitgeteilt wird, daß er eine Postkarte erhalten hat. Die Adresse,
unter der er die Karte betrachten kann, ist als Hyperlink
eingefügt.
Digitale
Signatur
Eine elektrische Unterschrift ist mehr als eine
handschriftliche, da sie sowohl den Inhalt einer Nachricht als auch
die Identität des Benutzers bestätigt. Solange eine sichere
Hash-Funktion (siehe dort) verwendet wird, gibt es eine
Möglichkeit, eine Unterschrift von einem Dokument auf ein anderes
zu übertragen oder das Dokument zu verändern. Die kleinste
Änderung bewirkt, daß der Überprüfungsvorgang scheitert.
DirectX
Das
ist die Spiele-Schnittstelle von Microsoft, mit der die
Leistungsfähigkeit der Hardware besser ausgenutzt wird. Direct 3D
sorgt für die Kommunikation zwischen Grafikkarte, Prozessor und
Software, Direct Sound für den richtigen (falls vom Spiel
unterstützt) auch 3D-Klang.
DiSEqC
DiSEqC
bedeutet Digital Satellite Equipment Control und wurde von der
europäischen Satellitenbetreibergesellschaft Eutelsat und Philips
entwickelt. Es ist ein Schaltungssystem und kann vier und mehr
Schaltzustände signalisieren (vertikal, horizontal, low, high).
Die Steuerzentrale für alle DiSEqC-Befehle ist eine DiSEqC-fähige
DVB-S-Karte.
Document
Object Modul (DOM)
Moderne Browser wie Netscaße Navigator
oder MicrosoftsInternet Explorer verfügen über das sogenannte
Document Object Modul (DOM), das sich hinter einer Web- Seite
verbirgt. Bei DOM sind alle Elemente einer Seite wie Formulare,
Bilder oder Stylesheets in Objekten verpackt. Sie verfügen damit
über Eigenschaften und Methoden, können Ereignisse auslösen und
mit Skriptsprachen bearbeitet werden. Die Objekte des DOM sind
hierarchisch gegliedert: an der Spitze befindet sich im allgemeinen
das Window-Objekt, das das Browser- Fenster darstellt. Es gibt
immer nur ein Window-Objekt; das wichtigste Objekt in der
nächsttieferen Ebene ist das Document-Objekt, das das angezeigte
Dokument enthält. Auch dieses Objekt existiert normalerweise nur
einmal; auch das Frames-Objekt gehört hierher, das alle Frames des
Dokuments enthält; die nächsttiefere Ebene enthält mehrere
Objekte wie Verweise, Bilder, Formulare, Applets und Skripts. Diese
können mehrfach vorhanden sein, so daß sie sie am besten in
Arrays ablegen. DOMs sind Browser-spezifisch. Die Modelle des
Explorer und des Communicator heben zwar einen kleinsten
gemeinsamen Nenner, in Details unterscheiden sie sich jedoch
gewaltig. Ob Sie das Document Object Model im Internet verwenden
können, müssen Sie daher sehr genau untersuchen. In Intranets, wo
im allgemeinen nur ein Browser zum Einsatz kommet, spielt dieser
Umstand eine untergeordnete Rolle - hier können Sie alle Register
ziehen. Der beste Weg, Inkompatibilitäten aus dem Weg zu gehen:
Studieren Sie die Dokumentation der (kostenlosen) Skriptsprachen
JScript, VBScript und JavaScript im Internet:
http://microsoft.com/jscript
und http://microsoft.com/vbscript
sowie http://developer.netscape.com/index_home.html.
Document
Type Desciption (DTD)
Eine DTD beschreibt den Satz an
unterstützten Elementen, ihre Attribute sowie die Elemente eines
Dokuments, die innerhalb anderer Elemente auftreten dürfen.
Innerhalb einer DTD wird ein Element mit dem Schlüsselwort Element
definiert. Die Elementdefinition legt fest, ob das Element andere
Dokumente enthält und ob die Begin- und End-Tags optional sind
oder nicht. Eine Sammlung von DTDs für alle Versionen von HTML
befinden sich auf www . w3c . org.<
Die DTD des Internet Explorer 4 erhalten Sie von Microsoft unter
www . microsoft . com
Dokumentvorlagen
Diese erlauben es, die einzelnen Formatvorlagen aus
beliebigen Dokumenten zu nutzen. Eine Dokumentvorlage ist ein
gewöhnliches Dokument, das Formatvorlagen enthält, jedoch im
Unterschied zu einem Dokument in einem besonderen Dateiformat
gespeichert ist. Dokumentvorlagen können Texte und Grafiken
enthalten. Das ist dann sinnvoll, wenn mehrere Dokumente über
gleiche Textbausteine und Grafiken verfügen sollen, etwa
Briefpapier. Derartige Vorlagen werden nicht unter ".doc",
sondern unter ".dot" abgelegt.
Downstream
Der Hinkanal einer Übertragung vom Provider in die
Haushalte.
Drag&Drop
Genau übersetzt heißt "Drag&Drop" Ziehen
und Fallenlassen. Es bezeichnet den Vorgang, ein Symbol mit der
Maus anzuklicken, an einen anderen Ort zu ziehen und dort die
Maustaste loszulassen. Dadurch wird eine Aktion ausgelöst (wie das
Anlegen einer Verknüpfung oder das Erstellen einer Kopie).
Drag&Drop ist die bequemste Art, mit Daten zu arbeiten.
Drop-Down-Liste
Eine
Drop-Down-Liste ist eine herunterklappbare Auswahlliste, in der
sich verschiedene Menüeinträge befinden, die Sie einzeln anwählen
können. Sie erkennen sie am kleinen schwarzen Pfeil, den Sie mit
der Maus anklicken können. Daraufhin klappt ein neues Menü mit
Einträgen auf.
DSA
Der Digital Signature Algorithm (DSA) wurde vom National
Institute of Standards and Technology (NIST) veröffentlicht.
Dieser Standard wurde am 19. Mai 1994 veröffentlicht. DSA basiert
auf dem diskreten Logarithmus-Problem und benutzt die Kryptosysteme
von Schnorr und ElGamal. Es taugt nur zur Authentifikation.
DSL-AM
Abk. für Digital Subscriber Line Access Multiplexer.
DSS1
Digital Subscriber System 1. Normiertes ISDN-Protokoll für
Europa
Dualbetrieb
Während das Faxgerät eine eingehende Nachricht speichert
oder eine Faxnachricht aus dem Speicher sendet, können weitere
Aufträge gespeichert werden. Ist der laufende Auftrag ausgeführt,
wird automatisch das gespeicherte Dokument gestartet.
Duplex
Ein Begriff aus der Frühzeit der Telegraphie. Bei einer
Duplex-Verbindung werden Daten gleichzeitig in beide Richtungen
übertragen. Eine Verbindung, bei der eine Übertragung in nur eine
Richtung möglich ist, wird als "Simplex-Verbindung"
bezeichnet.
Dynamisches HTML (DHTML)
Diese HTML-Variante dient dazu, den Inhalt
einer Seite dynamisch zu ändern. So können Sie mit DHTML
beispielsweise eine Seite mit interaktiven Elementen ausstatten:
Per Druck auf einen in eine Seite eingebetteten Button verändern
Sie etwa eine Farbe oder Schriftgröße oder öffnen eine
Dialogbox. Die About-Box des Internet Explorer 4 verwendet DHTML
beispielsweise für die Animation.
e-commerce
Das ist das neue Schlagwort, mit dem Internet und das
Geldmachen verbunden werden. E-commerce dreht sich also um alle
Möglichkeiten, das Internet kommerziell zu nutzen. Das kann etwa
ein Bestellwesen übers Internet sein. Für Firmen bieten sich
diverse Möglichkeiten, einen Online-Shop im Internet zu errichten.
EBCDIC
Extended Binary Coded Decimal Interchange Code ist ein
IBM-Code, der 8 Bit für die Darstellung von 256 möglichen Zeichen
(im Gegensatz zu den 7 Bit und 128 Zeichen im
Standard-ASCII-Zeichensatz) verwendet. Dieser Standard wird
überwiegend in IBM-Großrechnern eingesetzt.
ECM
Abk. für Error Correction Mode. Dieser Modus gleicht
Störungen in der Telefonleitung aus. Das Partnergerät muß
ebenfalls über diese Funktion verfügen.
ECMA262
ECMA262 ist ein Standard, der unter anderem von Microsoft
und Netscape geschaffen wurde. Der Standard formalisiert die
Sprachkonstrukte von JavaScript und JScript, so daß sich
übergreifende und miteinander kompatible Implementierungen
verwirklichen lassen. Dieser Standard definiert nur die
Sprachkonstrukte, nicht aber das Objektmodell, auf das Sie mit
Hilfe der Sprachkonstrukte zugreifen. Dies ist auch der Hauptgrund
dafür, daß JavaScipt und JScript nicht kompatibel sind.
ECML
Die
Electronic Commerce Modeling Language ist eine Erweiterung zu HTML
und erleichtert es, Daten wie Namen und Adresse in ein Web-Formular
einzugeben.
Editor
Ein Editor besitzt alle Funktionen für die Eingabe und
schnelle Manipulation von (Programm-)Texten. Dafür fehlen
Funktionen für die optische Gestaltung von Dokumenten. Notepad und
Wordpad sind Editoren.
Eingabeaufforderung
Der Ausdruck Eingabeaufforderung stammt noch aus Zeiten des
Betriebssystems MS-DOS und bedeutet, daß der Computer bereit ist,
neue Befehle entgegenzunehmen. Im Stammverzeichnis auf der
Festplatte erscheint die im Englischen als "Prompt"
bezeichnete Zeichenfolge "c:\". Befinden Sie sich in
einem Unterverzeichnis, ist dieses an das Prompt angehängt. Nun
können Sie dem Computer über die Tastatur entsprechende
DOS-Anweisungen geben.
Einwegfunktion
Eine mathematische Funktion, die deutlich leichter zu
berechnen ist (vorwärts) als die zugehörige Umkehrfunktion
(rückwärts). Möglicherweise braucht ein Rechner einige Sekunden,
um diese Funktion für einen Wert zu berechnen, für die Umkehrung
jedoch Monate oder Jahre. Eine Einwegfunktion, bei der die
Umkehrfunktion leicht mittels einer zusätzlichen Information (die
Hintertür) berechnet werden kann, ohne sie jedoch nur sehr schwer.
Electronic
Cash
Elektronisches Geld gibt es in vielen Formen: als
Kreditkartennummer, Münzen oder Schecks.
Electronic
Programm Guide (EPG)
Electronic Programm Guide (EPG) ist die
elektronische Programm-Zeitschrift der DVB-S-Karte. Die
Informationen werden von der DVB-Karte über den Satelliten
geladen, wofür es einen speziellen Kanal gibt.
Elektronenstrahl
Elektronen kann man sich als Teilchen vorstellen, die um
einen Atomkern flitzen. Sie bilden auch die Grundlage für
elektrischen Strom. Vom Atomkern losgelöst und durch den Raum
geschossen, sind sie vor allem Träger von Energie (vor allem
Bewegungsenergie). Beim Auftreffen auf Phosphor führen sie zum
bekannten Leuchteffekt ("Phosphorisieren" genannt).
Bündelt man die Elektronen und schießt sie kontinuierlich in eine
Richtung, spricht man vom Elektronenstrahl. Man findet diese
Strahlen vor allem in Monitoren, Fernsehern und Meßgeräten.
Elevation
Elevation
ist der vertikale Ausrichtungswinkel des Satellitenspiegels
ELF
Die meisten Bibliotheken und Anwendungen liegen
mittlerweile in diesem Binärformat vor. Kernel- Unterstützung für
ELF ist also unbedingt zu empfehlen.
Entwicklungsumgebung
Als Entwicklungsumgebung bezeichnet man ein Programmpaket
aus Projektverwaltung, Compiler, Debugger, Editor,
Oberflächendesigner und anderen Programmen, die alle unter einer
einheitlichen Oberfläche laufen.
ERU
Abk.
für Emergency Recovery Utility. Dieses Hilfsprogramm ist versteckt
auf der Windows-95-CD-ROM enthalten. Mit ihm können Sie
Sicherheitskopien der wichtigsten Systemdateien anlegen. Sollte Ihr
System abstürzen, haben Sie gute Chancen, es dank der
Sicherheitskopien wieder zum Laufen zu bringen. ERU hilft sogar in
manchen Fällen, wo eine Startdiskette nichts mehr bringt.
Euro-ISDN
Umfaßt zwei B-Kanäle mit je 64 KBit/s
Übertragungsleistung und einen D-Kanal mit 16 KBit/s.
Eutelsat
Eutelsat
ist nach Astra der größte europäische Satellitendienstbetreiber.
Er versorgt rund 220 Millionen Menschen mit Informationen.
Haupteinsatzgebiete sind Europa, Afrika, Nord- und Südamerika
sowie Teile Asiens. Eutelsat strahlt rund 1000 TV- und 600
Radioprogramme aus.
Exchange
Exchange ist die Kommunikationszentrale von Windows 95. Mit
Exchange können e-mails im Netzwerk oder im Internet verschickt
und empfangen werden. Auch Faxe können versandt und Dokumente und
Dateien verwaltet werden. Exchange gibt es auch als Programm zum
Lesen von e-mails. Diesen für den Nutzer sichtbare Teil des
Exchange-Systems von Windows übernimmt heutzutage Outlook.
exe-Dateien
exe steht für executable, zu dt. ausführbare Datei. Das
sind Dateien, mit denen Programme gestartet werden. Bei fast allen
Programmen gibt es zumindest zwei exe- Dateien: Die Datei, mit der
die Installation des Programms gestartet wird ("setup.exe"
oder "install.exe") und die Programmdatei selbst.
Exploits
Verfahren,
um eine bekannte Lücke in einem Programm auszunutzen. Exploits
sind gelegentlich gut ausgearbeitet in Form eines einfach zu
bedienenden Programms erhältlich.
Explorer
Der
Explorer ist das zentrale Programm, um unter Windows 95 Dateien zu
verwalten. In ihm haben Sie einen Überblick über alle Dateien,
die sich auf Ihrer Festplatte oder einem anderen Laufwerk befinden.
Sie können Dateien verschieben, kopieren, umbenennen oder löschen,
legen neue Verzeichnisse an und lassen sich die Eigenschaften der
einzelnen Objekte anzeigen. Wenn Sie den Internet Explorer 4.0
installiert haben, ersetzt dieser den Windows Explorer. Sie haben
künftig eine Oberfläche, um mit Dateien im Internet und unter
Windows zu arbeiten.
Extension
Diese werden auch Dateiendungen genannt. Jede Anwendung hat
eine eigene Kennung. Microsoft Word verwendet zum Beispiel ".doc"
als Dateiendung. Im Explorer können Sie so ganz leicht alle
Word-Dokumente erkennen.
Extrusionskörper
Eine zweidimensionale Form wird entlang eines Pfads in die
dritte Dimension extrudiert (gezogen) und erhält dadurch ein
Volumen.
Faktorisierung
Darunter versteht man das Zerlegen einer ganzen Zahl in
kleinere ganze Zahlen (Faktoren), die miteinander multipliziert das
Original ergeben. Beispiel: 15 ist vorgegeben, die Faktoren 3 und 5
sind herauszufinden.
Favoriten
Die Favoriten im Sinne von Windows sind Ordner, Dateien und
Internetseiten, die man häufig braucht. Windows hat dafür ein
eigenes Verzeichnis, das Sie als Benutzer beliebig ergänzen
können. Im Dateirequester kann man dann auf den Schalter
"Favoriten" klicken, um schnell zu häufig benutzten
Verzeichnissen zu gelangen.
Faxgruppen
Faxgeräte (Faxmodems) werden je nach Funktionen in Gruppen
unterteilt, wobei Gruppe 3 (G3) und 4 (G4) von Bedeutung sind. G1-
undG2-Geräte erreichten keine nennenswerte Stückzahlen. Modems
nach dem G3-Standard arbeiten im analogen Telefonnetz. Die
Übertragungsgeschwindigkeit kann bis zu 28 800 Bit/s betragen, in
der Praxis üblich sind jedoch 9600 Bit/s bzw. 14 400 Bit/s. Hinzu
kommt, daß sich die Übertragungsgeschwindigkeit der Qualität der
Telefonverbindung anpaßt und automatisch auf 2400 Bit/s und
weniger reduziert wird. Dies ist übrigens ein beliebter Trick von
Anbietern unseriöser 0190-Nummern, um die Gebühren durch lange
Verbindungszeiten zu erhöhen. G4-Geräte arbeiten ausschließlich
am ISDN-Netz mit einer Übertragungsrate von 64000 Bit/s. Der G4-
Standard ist nicht ohne zusätzliche Hard-/Software
abwärtskompatibel. Während G3-Geräte mit einer Auflösung von
200 x 100 dpi bzw. im Feinmodus mit 200 x 200 dpi arbeiten, erlaubt
G4 mit 400 x 400 dpi eine deutlich bessere Qualität. Der Nachteil
ist, daß sich das zu übertragende Datenvolumen vervierfacht!
FBAS
Das FBAS-Signal setzt sich aus der Farbinformation
(Farbartsignal) und dem BAS-Signal des Schwarzweißempfängers
zusammen. Das BAS-Signal besteht aus dem Bildinhalt (Schwarz, Weiß,
Grautöne), dem Austastsignal (Zeichen für den Aufbau eines neuen
Halbbildes) und dem Synchronisierungszeichen (am Ende jeder Zeile).
Das komplette Signal wird als FBAS bezeichnet.
Feld
Ein Feld ist die kleisnte Einheit in einem Datensatz. Das
Feld Vorname nimmt beispielsweise den Vornamen des Kunden auf, das
Feld PLZ die Postleitzahl des Wohnorts. Für eine effektive
Datenbank müssen die benötigten Felder sorgfältig
zusammengestellt werden. Jedes Feld hat einen Datentyp, kann also
eine bestimmte Sorte Information aufnehmen: Text, Jahreszahlen,
Währungsbeträge etc.
Filesystem-Viren
Hat
Ihr System einen Filesystem-Virus, so sind die Einträge im
Dateiverzeichnis, das ist bei Windows- Rechnern die File Allocation
Table (FAT), betroffen.
Flash
Diese
auf Vektoren basierende, daher auflösungsabhängige,
streamingfähige Technologie stammt von Macromedia. Browser
benötigen eine spezielle Erweiterung (Plugin), um Flash-Dateien
anzuzeigen. Das aktuelle Browser-Plugin ist aber, abhängig von der
Browservariante, nur knapp 200 KByte groß.
FM
(Frequenzmodulation)
Codierung von Informationen durch
Veränderung der Frequenz. FM wird beispielsweise im UKW-Radio und
bei der Übertragung des Tons im Fernsehen eingesetzt.
Footprint
Footprint
oder Ausleuchtzone ist das gesamte Empfangsgebiet des
Satelliten.
Formatvorlage
Zur Gestaltung eines Textes können Formatvorlagen
verwendet werden. Hier sind bereits bestimmte Überschriften,
Fließtexte und Absätze vordefiniert. Das heißt, die Schriftart,
die Größe und der Textfluß sind programmiert. Um sie anzuwenden,
muß nur der entsprechende Textabschnitt markiert werden und im
Roll- up-Menü die richtige Formatvorlage ausgesucht werden. Wenn
Sie Word starten und dann einen Text schreiben, beruht der auf der
Standardformatvorlage. Die können Sie aber über den Befehl
"Format", "Formatvorlage" ändern.
Frames
Das
ist eine Technik im Internet, mit der eine Seite in verschiedene
Unterseiten, die separat geladen werden, unterteilt wird. Jeder
"Frame" (engl. Rahmen) hat eine eigene Adresse. Wenn Sie
nun einen Link auf der Seite anklicken, wird nur ein Frame neu
geladen, der andere (meist der, auf dem sich die Links befinden)
bleibt bestehen. Frames eignen sich besonders für eine Art
Inhaltsverzeichnis der Web-Site. Bei der neuen Version des Internet
Explorer können Sie auch einzelne Frames ausdrucken. Damit sparen
Sie Platz und haben wirklich nur die Informationen, die Sie
benötigen.
Front-End
Als Front-End bezeichnet man den Teil einer Anwendung,
welche der Benutzer für den Zugriff auf die Datenbank verwendet.
Es ist das Gegenstück zum Back-End.
Fuzzy-Suche
Das
Programm kann mit Begriffen umgehen, die fuzzy, das heisst unscharf
sind. Sie geben zum Beispiel einen Suchbegriff ein, und die
jeweilige Software findet alle ähnlich geschriebenen bzw.
sinnverwandten Begriffe. Das ist praktisch, wenn Sie sich mit der
in den Dokumenten verwandten Terminologie nicht gut auskennen oder
sich bei der Eingabe des Suchworts vertippt haben.
Gerätedateien
Linux verwaltet Geräte als Dateien. Diese sind entweder
blockorientert (zum Beispiel Festplatte) oder zeichenorientiert
(zum Beispiel Drucker). Dadurch, daß Geräte als Dateien behandelt
werden, können Sie viele Kommandos, die sich auf Dateien beziehen,
auch auf Geräte verwenden. Beispiel: cat text.txt > lpr
(Ausgabe von text.txt auf Stdout und Umleitung auf Drucker).
Gleitkommazahlen
Mit
Gleitkommazahlen (auch Fließkommazahlen genannt) sind gebrochene
Zahlen gemeint. Normalerweise verarbeitet eine CPU nur ganze
Zahlen. In der Praxis muß aber auch mit gebrochenenen Zahlen
gerechnet werden. Dann müßte der Prozessor aus den Kommazahlen
erst welche ohne Kommas machen, danach die Rechenoperation
durchführen und zum Schluß wieder eine Kommazahl mit dem
richtigen Ergebnis bilden. Das ist sehr umständlich und kostet vor
allem viel Zeit. Einfacher geht es mit einer dafür speziellen
Baugruppe, der FPU (Floating Point Unit). Sie ist bei allen
modernen PC-Hauptprozessoren bereits im Prozessorkern integriert
und wird häufig als Coprozessor bezeichnet.
Global
Player
Das sind Firmen, die weltweit operieren und
Geschäftsbeziehungen pflegen. Solche Unternehmen haben jedoch
nicht unbedingt auch Niederlassungen im Ausland.
GPS
Abk. für Global Positioning System. Ursprünglich nur für
militärische Zwecke gedacht, entwickelte das US-
Verteidigungsministerium ein Radionavigationssystem namens NAVSTAR
Global Positioning System (GPS). Die GPS- Navigation wird bereits
seit längerem in der Schiff- und Luftfahrt sowie in der
Verkehrstelematik genutzt. So funktioniert es: In etwa 20 200 km
Höhe umkreisen 24 GPS- Satelliten in sechs Bahnebenen die Erde.
Sie ermöglichen bei Sichtlinienverbindung weltweit jederzeit den
direkten Empfang von Radionsignalen zur Bestimmung von Position,
Geschwindigkeit und Zeit. Mit diesen Informationen kann ein
GPS-Empfänger seine Position auf ca. 30 Meter genau ermitteln.
GRUB
Abk.
für Grand Unified Bootlaoder. GRUB ist als Alternative zum
Bootmanager LILO einsetzbar. Kann mehr Betriebssysteme booten. Sehr
flexibel in der Konfiguration (Verstecken und Switchen von
Partitionen möglich). Unterstützt ebenfalls Chain Loading.
GS
Zeichen für geprüfte Sicherheit. Diese Prüfplakette wird
vom TÜV, dem VDE oder den Berufsgenossenschaften vergeben. Sie
bescheinigt dem Monitor, daß er die Normen zur Sicherheit der
Informationstechnik EN60950, der Sicherheitsregeln für
Bildschirmarbeitsplätze im Bürobereich ZH 38 und der Ergonomie
gemäß ISO 9241-3 erfüllt.
Harmonische
Schwingung
Diese sind stets ganzzahlige Vielfache der
Grundfrequenz, deren Amplituden mit höherer Schwingungszahl
abnehmen. Aus einer sinusförmigen Grundschwingung und deren
Harmonischen läßt sich nach Fourier (1768 bis 1830) ein
nichtsinusförmiges Signal z.B. ein Rechteck-Impuls darstellen.
Hash-Funktion
Eine Hash-Funktion nimmt einen Datenstring und gibt ein
Ergebnis mit fester Größe aus: den Hash-Wert. H- Funktionen
werden in verschiedenen Informatikbereichen verwandt, in der
Kryptographie dienen sie meist als Prüfsumme einer Nachricht.
HBCI
Seit
dem 1. Oktober 1998 ist HBCI (Homebanking Computer Interface) 2.0.1
als Internet-Schnittstellen-Standard für fast alle deutschen
Banken verbindlich. Er regelt unter anderem terminierte
Überweisungen, Daueraufträge, Festgelder und
Auslandsüberweisungen. HBCI soll höchstmögliche Sicherheit durch
modernste Verschlüsserlungsverfahren garantieren: Der Kunde erhält
ein lokales Sicherheitsmedium mit einem privaten Schlüssel in Form
einer Diskette oder Chipkarte. Damit identifiziert sich der
Konto-Inhaber am heimischen PC. Die Chipkarten-Lösung gilt als
sicherer. Eingesetzt werden derzeit zwei Sicherheitsverfahren: DDV
arbeitet mit einem "abgeleiteten" Schlüssel, RDH
hingegen mit zwei Schlüsselpaaren je Kommunikationspartner, die
immer aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel
bestehen.
HDLC
High-Level Data Link Control. Bitorientiertes Protokoll zur
Datenübertragung.
HDSL
Abk. für High-Bit-Rate Digital Subscriber Line
Hot
Bird
Hot Bird ist Europas drittgrößter
Satellitendienstbetreiber. Der europäische Raum wird mit 5
Hot-Bird-Satelliten versorgt, die rund 600 TV- und 200
Radioprogramme auf 13.0 Ost senden.
Hotkey
Viele
Programme bieten dem Anwender die Möglichkeit, häufig benötigte
Aktionen auf eine bestimmte Taste oder Tastenkombination
festzulegen. Diese Tasten nennt man auch "Hotkeys".
HTML
Abk. für Hypertext Markup Language. Die für die
Formatierung von Web-Seiten verwendete Sprache. Wenn Sie einen
HTML-Editor verwenden, bekommen Sie davon normalerweise nichts mit:
Der Editor erzeugt den HTML-Quelltext für Sie. Allderdings nutzen
die wenigsten HTML-Editoren alle Möglichkeiten von HTML. Daher ist
es manchmal notwendig, Code von Hand einzugeben.
HTML-Mails
HTML
ist die Programmiersprache des Internets. Die Hauptaufgabe von HTML
ist die Anordnung von Texten, Tabellen und Grafiken. Es setzt sich
aber auch als Standardformat für das Verschicken von E-Mails
durch. Der Vorteil: Nachrichten können genauso wie eine Web-Site
aufgebaut sein, Grafiken und Tabellen können eingefügt,
verschiedene Schriftarten und -farben verwendet werden. So fallen
E-Mails optisch mehr auf und werden übersichtlicher. Eines der
wenigen Programme, die HTML-Mails nicht unterstützen, ist Outlook
97. Outlook 98 und Express, AK-Mail, Pegasus und Eudora dagegen
unterstützen diesen Standard.
Hyperlinks
Hyperlinks stammen ursprünglich aus dem Internet. Man
versteht darunter einfache Verknüpfungen, mit deren Hilfe man
schnell durch verschiedene Internetseiten manövrieren kann. Doch
auch Programme wie Word haben sich diese Technik zunutze gemacht.
Durch die Verwendung von Hyperlinks können Sie ein strukturiertes
Dokument aufbauen, in dem Sie dann schnell und bequem navigieren
können.
Hypertext
Eine seit den 60er Jahren bekannte Methode, um
zusammengehörende Dokumente zu verbinden. Ein Hyperlink führt Sie
per Mausklick von Seite zu Seite. Es kann sich aber auch eine
Datenquelle hinter einem Hyperlink verbergen. Hiermit laden Sie
sich dann zum Beispiel eine Grafik herunter.
IDE
In der IDE (Integrated Development Environment: integrierte
Entwicklungsumgebung) sind alle Werkzeuge für die
Anwendungserstellung unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche
zusammengefaßt.
IDEA
International Data Encryption Algorithm, die zweite Version
eines Blockchiffrierers, entwickelt von Lai und Massey. IDEA ist
ein 64-Bit-iterativer Blockchiffrierer mit 128-Bit-Schlüssel.
IEEE
Abk.
für Institute of Electrical an Electronic Engineers. Amerikanische
Normungsbehörde, die Standards für Netzwerk-Technologien
festlegt.
Imaging
Scannen,
Anzeigen, Drucken und Verwalten von Dokumenten.
Implementierung
Es gibt auch Angriffe, die nicht auf den
Verschlüsselungsalgorithmus, sondern auf seine unsicheren oder
fehlerhaften Implementierungen abzielen; jedoch zählt dies nicht
als ein "Brechen" des Verfahrens. Die meisten
erfolgreichen Angriffe in der Praxis zielen auf unsichere
Implementierung oder bespielsweise auf die Schlüsselverwaltung
eines RSA- Systems.
Impulswahl
Altes Telefon-Wählverfahren, inzwischen weitgehend vom
Tonträgerverfahren abgelöst.
Index,
Indizierung
Ein Index ist wie ein Inhaltsverzeichnis in
einem Buch. Mit ihm greifen Sie direkt auf bestimmte Informationen
innerhalb einer großen Datenmenge zu, ohne diese komplett
durchsuchen zu müssen.
inf-Datei
Windows 95 und 98 erkennen automatisch Dateien, die
Programme und Daten installieren, an der typischen Endung ".inf".
Eine solche Datei können Sie jedoch nicht wie eine ausführbare
Datei (zum Beispiel ".exe") per Doppelklick starten. Sie
müssen Sie mit der rechten Maustaste anklicken und aus dem
Kontextmenü den Menüpunkt "Installieren" auswählen, um
die Installation zu beginnen. Diese Installationsmethode ist aber
nur für einfache Programme geeignet, da der Benutzer an keiner
Stelle in die Installation eingreifen kann.
Inodes
In Inodes ist gespeichert, welche Datenblöcke zu einer
Datei gehören. Eigentümer der Datei und zugeteilte Rechte sind
ebenfalls in den Inodes enthalten.
Inspektor
Mit
diesem Borland-Tool stellen Sie die Eigenschaften eines Objekts
ein.
Interpreter
Ein Programm, das Programmtext liest, Zeile für Zeile
analysiert und die zugehörigen Anweisungen sofort ausführt. Im
Unterschied zum Compiler erzeugt ein Interpreter kein eigenständig
lauffähiges Programm. Interpreter-Sprachen sind für Einsteiger
die bessere Wahl.
ISAPI
Internt Server API ist eine Programmierschnittstelle für
Internet-Server-Anwendungen, die den Microsoft Internet Information
Server (MIIS) unter Windows NT benutzen.
ISDN
Integrated Services Digital Network. Digitales
Fernmeldenetz.
ISO
9241-x
Die International Standards Organisation hat mit den
Normen ISO 9241-x die Bildqualitätsanforderungen an Monitore und
deren Design festgelegt. Hier sind Bedingungen zu erfüllen für
Entspiegelung, Flimmerfreiheit, Kontrastchtabstand,
Zeichenbreite, - höhe und -gleichmäßigkeit.
IT-Markt
IT-Markt ist der Überbegriff für den Handel mit
Informationstechnologie.Er beinhaltet die Bereiche Hard- und
Software, EDV-Dienstleistungen und auch Unternehmensberatung sowie
die Entwicklung und den Vertrieb von Komponenten.
Java
Java ist eine Programmiersprache von Sun, die geschaffen
wurde, um Anwendungen auf den verschiedensten Computern laufen zu
lassen. Das funktioniert so: Der Computer, auf dem Java laufen
soll, braucht ein spezielles Programm, das die Fähigkeiten des
Computers in einen virtuellen Java-Computer übersetzt. Das heißt,
auf der Hardware- Plattform läuft ein Programm, das diesen
speziellen Computer zu einem standardisierten Computer macht (Java
virtual Machine). Auf diesem Standard funktionieren dann alle
Programme, die für die JVM programmiert wurden. (Suns Java 1.1.4
entspricht dem WORA-Prinzip: "write once, run anywhere",
und das entspricht Symbians Java) Anwendungen müssen deshalb nur
noch ein einziges Mal programmiert werden. Sie können also ein
einziges Programm gleichzeitig auf einem PC, einem Handheld oder
einem Großcomputer laufen lassen ohne es umprogrammieren zu
müssen.
Java-Applets
Das sind in der Programmiersprache Java geschriebene
Programme, die der Web-Browser aus dem Internet auf die Festplatte
lädt. Die Applets erlauben mehr Interaktion mit dem Benutzer als
reine HTML-Seiten. Die Sicherheitsmechanismen von Java sind etwas
besser als bei ActiveX, trotzdem gibt es die Möglichkeit Viren
oder "bösartige Programme" einzuschleusen.
JavaScript
Eine Skriptsprache, die sowohl der Microsoft-Browser als
auch der Netscape-Browser verstehen, allerdings in
unterschiedlichen Dialekten. Mit dieser Skriptsprache bauen Sie
beispielsweise Animationseffekte in Ihr Hilfesystem ein.
JDK
Abk.
für Java Development Kit von Sun. Essentielle Entwicklungs-Tools
und Bibliotheken für die Java- Programmierung.
Job
Durch das Bestätigen einer Eingabe auf der Kommandozeile
werden Kommandos oder Pipes zu einem Job. Damit einem laufendem Job
Signale gegeben werden können, etwa kill, legt die bash eine
Tabelle an, in der alle aktuellen Jobs aufgelistet sind. Wird ein
Job mit "&" angewiesen im Hintergrund zu laufen,
zeigt die bash dies mit der Ausgabe von Job- und Prozeßnummer an.
Bei Beendigung eines Job, gibt sie den Jobnamen, die Jobnummer und
den aktuellen Status aus.
JScript
Die
Microsoft-eigene Sprache enthält spezielle Befehle für den MS
Internet Explorer.
Kanalbündelung
ISDN
stellt zwei B-Kanäle mit einer Bandbreite von 64 KBit/Sekunde zur
Verfügung. Somit beträgt die theoretische Übertragungsrate 8
KByte/Sekunde. Wenn Sie bei Downloads beide Kanäle nutzen,
verdoppeln Sie die Bandbreite und halbieren die Zeit zum Download.
Nur zahlen Sie für die doppelte Breite den doppelten Preis. Daher
treibt Kanalbündelung beim Surfen nur die Kosten hoch - kaum die
Geschwindigkeit.
Kerr-Effekt
Linear-polarisiertes Licht wird durch einen Magneten
gedreht. Je nach dessen Ausrichtung wird die Polarisationsebene in
unterschiedliche Richtungen gedreht.
Kettenwahl
Wählen Sie bespielsweise die Nummer eines Computerdienstes
(meistens in den USA). Sobald der Anruf entgegengenommen wird,
können Sie weitere Informationen eingeben, etwa die Rufnummer für
ein Ferngespräch.
kill
Hat sich ein Programm aus irgendeinem Grund aufgehängt und
läßt sich nicht "normal" beenden, kommt der kill-
Befehl zum Einsatz. Die parameterlose Eingabe von kill, gefolgt von
der entsprechenden Prozeßnummer PID oder dem Prozeßnamen, bricht
den Prozeß definiert ab.
Klasse
Enthält
Methoden und Eigenschaften. Aus Klassen werden die Objekte
abgeleitet.
Kontextmenü
Ein Kontextmenü ist eine Liste von Auswahlmöglichkeiten.
Es öffnet sich, wenn Sie auf Ihrem Bildschirm etwas mit der
rechten Maustaste anklicken. Abhängig von der aktiven Oberfläche
können Sie dann Aktionen auswählen. Normalerweise würden Sie zum
Erreichen der gewünschten Aktion mehrere Schritte benötigen. Sie
können das Kontextmenü als Abkürzung sehen, die ein schnelleres
Arbeiten erlaubt.
Kryptoanalyse
Methoden und Techniken zum Knacken kryptographisch
geschützter Daten.
Kryptographie
Verfahren zum Schutz der Information.
Kryptologie
Wissenschaft der Geheimschriften; umfaßt die Kryptographie
und die Kryptoanalyse.
LAN-CAPI
Eine
Softwareschnittstelle, die den Internet Access Router gegenüber
dem PC wie eine virtuelle ISDN-Karte ansteuert.
Least-Cost-Router
Wählt
automatisch den jeweils günstigsten Anbieter für jede
Internet-Verbindung aus.
LILO
LinuxLoader,
grundlegender Bootloader unter Linux. LILO ist nicht an ein
Filesystem gebunden. Er kann zum Booten von Linux und anderen
Betriebssystemen verwendet werden (Bootmanager). Unterstützt Chain
Loading.
Link
Hardlink: Verweis auf den Inode einer existierenden Datei.
Linux ordnet dem Verweis nur einen neuen Dateinamen zu, erzeugt
aber physikalisch keine neue Datei. Die Linkdatei verweist
lediglich auf das Original. Softlink: Verweis auf den absoluten
Pfad einer Datei. Kann auch über Dateisystemgrenzen hinweg
angelegt werden (symbolischer Link).
Linkadressen
Unter
einer Linkadresse versteht man eine Internetadresse, die über
Verknüpfungen zu weiteren Internetseiten entsteht. Links sind
speziell eingerichtete Bereiche auf Internetseiten, die durch
Anklicken mittels Maus Funktionen zur Verfügung stellen, weitere
Seiten öffnen, oder sogar externe Programme aufrufen und starten.
Der Link ("Verbindung") enthält eine Verknüpfung auf
das in ihm eingebettete Objekt oder auf die entsprechende Datei.
Logische
Operatoren
Operator Bedeutung
< Kleiner als
>
Größer als
= Gleich
<= Kleiner oder gleich
>=
Größer oder gleich
<> Ungleich.
Low
Noise Block (LNB)/Low Noise Converter (LNC):
Die Bezeichnung
LNC stammt noch aus der analogen Zeit. Mittlerweile gibt es
zwischen beiden Varianten keine Unterschiede mehr. Montiert wird
der LNB am Arm des Spiegels. Er befindet sich dadurch im Brennpunkt
und empfängt die gebündelten Signale.
Makro
Makros automatisieren häufig wiederkehrende manuelle
Bedienungsschritte in einer Anwendung. Mit dem Makrorekorder
zeichnet das Programm Ihre Arbeitsschritte mit der Maus oder
Tastatur auf. Daraus entsteht eine Folge von Textbefehlen, die sich
anschließend speichern und in einem Editor ändern lassen.
man
pages
Das zentrale Hilfesystem unter Linux.
MAPI
Abk.
für Messaging Application Program Interface. Von Microsoft
definierte Schnittstelle, mit der Sie von jeder Windows-Software
aus E-Mails verschicken können. Das Dokument, an dem Sie gerade
arbeiten, wird als Attachment angehängt.
Massmailer
Ein Wurm oder Virus, der sich selbst massenhaft als E-
Mail-Anhang verschickt und so verbreitet. Aktuelle Varianten
bringen eine eigene SMTP-Engine mit, mit der sie ihre E-Mails
unbemerkt im Hintergrund über freie SMTP-Server verschicken
teilweise mit verschleierten Absenderadressen.
Meta-Tags
Meta-Daten
im programmierten (HTML-)Text einer Homepage beschreiben deren
Eigenschaften. Sie tauchen aber nicht als Text im Browserfenster
auf. Mit Hilfe dieser Schlüsselwörter und Beschreibungen finden
Internet- Suchmaschinen die Seite beziehungsweise ordnen sie ein.
Setzt ein Betreiber in den Meta-Tags auf seiner Internet- Seite den
Namen eines Konkurrenten ein, gelangen dadurch die Suchmaschinen
und auch einige Websurfer zu seiner Seite, obwohl sie ursprünglich
zum Angebot der Konkurrenz wollten (unlauterer Wettbewerb).
Metadaten
Metadaten sind Informationen, die im Startbereich von
HTML-Dokumenten stehen. Mit der Hilfe von Meta-Daten werden
bestimmte Eigenschaften von Internet-Seiten beschrieben, ohne daß
ein Browser sie darstellt. Suchmaschinen können diese Daten
interpretieren und speichern die Web-Seiten nach diesen Vorgaben in
Ihrer Datenbank. Beispiel: Per "Description-Meta" wird
festgelegt, mit welcher Beschreibung eine Internetseite in der
Fundliste einer Suchmaschine erscheint.
Metasprachen
Metasprachen (meta, griechisch, bedeutet über) beschreiben
andere Sprachen. So beschreibt zum Beispiel EBNF (erweiterte Backus
Naur Form) die Syntax von Programmiersprachen wie C, Pascal oder
Java. Der Vorteil von Metasprachen besteht darin, daß sie den
Aufwand für die Entwicklung von Parsern (Übersetzern) verringern.
Denn durch den Einsatz von sogenannten Meta-Compilern
(Compiler-Compiler) läßt sich diese Aufgabe weitestgehend
automatisieren. Die bekanntesten Meta- Compiler für
Programmiersprachen sind lex und yacc.
Methode
Java-Funktion,
vergleichbar mit einem Unterprogramm.
Modem
Modulator/Demodulator. Hardware zur Übertragung von Daten
über analoge Telefonleitungen.
Modularisierung
Unter Linux ist nicht nur der Kernel modular aufgebaut. Wie
bei jedem modernen Betriebssystem werden Libraries eingesetzt. Eine
Bibliothek ist nichts anderes als eine Sammlung von Funktionen, die
von vielen Programmen aufgerufen und ausgeführt werden können.
Das heißt unter Windows DLL-Funktionalität.
MPR
II
(MPR 1990:8, MPR 1990:10) Enthält Empfehlungen mit
Grenzwerten für elektrische und magnetische Felder, die ein
Monitor im Betrieb nicht überschreiten darf. Die Richtwerte von
MPR II gehen davon aus, daß das am Arbeitsplatz vorkommende
Strahlungsniveau durch den Monitor nicht nennenswert erhöht wird.
MS-DOS-Modus
Der MS-DOS-Modus bietet die Möglichkeit, alte
MS-DOS-Programme laufen zu lassen, die nicht zusammen mit Windows
98 funktionieren. Dazu wird Windows 98 temporär verlassen, indem
Sie auf "Start", "Beenden" und dann "im
MS-DOS-Modus neu starten" anwählen. Wenn Sie in diesen Modus
wechseln, vergessen Sie nicht, alle noch nicht gesicherten Daten zu
speichern.
MSN
Die
Multiple Subscriber Number, eine Mehrfachrufnummer, definiert
Unternummern für ISDN-Anschlüsse. Neben einer MSN, über die alle
Endgeräte eines Anwenders erreichbar sind, lassen sich
Zusatzkennungen vergeben, etwa für Telefon, Fax oder Internet.
MSN
Abk.
für Microsoft Network.
mtools
Das Paket mtools ist eine Sammlung vn Programmen für das
Bearbeiten von Disketten mit FAT16-Dateiformat. Alle wichtigen
DOS-Befehle wie copy, del und format stehen Ihnen zur Verfügung.
Damit die Kommandos eine einheitliche Erscheinung aufweisen und um
Verwechslungen zu vermeiden, ist jedem Befehl der Buchstabe m
vorangestellt. Wenn Sie die DOS-Befehle kennen, werden Sie keine
Schwierigkeiten haben - die Syntax bleibt auch auf einer
Linux-Shell unverändert. Falls Sie wenig Erfahrung mit
Kommandozeilen-Umgebungen haben, finden Sie in der Dokumentation
(man mtools) eine Übersicht, welche Programme im Paket enthalten
sind.
Multimedia
Multimedia
ist eigentlich nicht mehr als die Verknüpfung mehrerer
Medienelemente (also Text, Grafik, Videos, Klang) in einem
Programm. In Lexika-CDs sind etwa Videos, 3D-Animationen oder
Musikstücke eingebaut, mit dem Themen und Wissen veranschaulicht
wird.
Multipartite-Virus
Eine
Kreuzung aus Dateivirus und Bootvirus. Sie können sich sowohl an
Programmdateien anhängen als auch in Bootsektoren verstecken.
Nanotechnologie
Ein Nanometer ist ein Millionstelmillimeter. So messen zum
Beispiel AIDS-Viren 50 Nanometer. Für technische Anwendungen war
dieser Größenbereich bis vor kurzem nicht zugänglich, doch das
hat sich nun geändert: Die supramolekulare Chemie versteht es
inzwischen immer besser, das Prinzip der natürlichen
Selbstorganisation zum Aufbau großer Molekülverbände zu nutzen.
Zum Beispiel erzeugt sie damit Käfige, die kleinere Moleküle
einschließen, molekulare Drähte oder künstliche Filme, die den
Membranen von Zellen ähneln.
NCI
Abk.
für Non Coded Information. NCI sind im Gegensatz zu CI (Coded
Information) Informationen, die nur vom Anwender interpretiert
werden können. Der Rechner kann zwar mit ihnen umgehen, sie aber
nicht stelbständig weiterverarbeiten. Ein Beispiel für NCI ist
das gescannte Bild eines Antragsformulars. Bevor Sie es nicht mit
einer OCR-Software bearbeitet haben, können Sie es indizieren oder
im Formular enthaltene Felder ausfüllen. Ein weiteres Beispiel für
NCI-Dokumente sind Audiodaten.
239
Newsgroup
Newsgroups
sind Diskussionsgruppen, deren Teilnehmer unterschiedliche Themen
diskutieren. Newsgroup- Mitteilungen können neben Texten auch
Dateien, etwa Bilder, enthalten.
NTBA
Abk.
für Network Termination Basicrate Access. Netztrenneinrichtung der
Telekom für ISDN-Anschlüsse.
NTBBA
Abk. für Netzwerk-Terminationspunkt Breitbandangebot.
"ADSL-Modem".
objektorientiert
Eine moderne Programmiermethode, die nicht einfach zu
verstehen ist, aber sich als sehr nützlich bei großen Programmen
und Projektteams erweist. Für Einsteiger ist sie nicht von
Bedeutung.
OCR
Die Abkürzung heißt optical character recognition und
bedeutet nichts anderes als Texterkennung. Diese Programme sind
nötig, um aus Scans wieder richtigen Text zu machen.
ODBC
Von Microsoft definierte Standardschnittstelle für
Datenbanksysteme. Über einen ODBC-Treiber (Open Database
Connectivity) greifen Sie aus einer Datenbank heraus auf beliebige
Datenbankformate wie dBase, Paradox oder Access zu. Es muß nur der
zum Format passende ODBC- Treiber auf dem PC installiert sein.
ODMA
Abk.
für Open Document Management. Es bezeichnet eine einheitliche
Schnittstelle zwischen Dokumentmanagementsystemen und
Client-Software (Programme, mit denen Sie auf die Inhalte einer
DMS-Datenbank zugreifen). Sie wird von vielen großen Firmen
unterstützt, unter anderem von IBM, Microsoft und Lotus.
Offline-Lesen
Wenn Sie Internet-Seiten besuchen, werden die Dateien der
Seiten in einem bestimmten Verzeichnis der Festplatte gespeichert.
Wenn Sie nun in einem Browser die "History- Liste"
(Netscape) oder "Verlauf" (Microsoft) öffnen, können
Sie diese Seiten aufrufen, auch wenn Sie nicht mehr online sind.
Online-Banking
Die
Bezeichnung steht für sämtliche Dienste, bei denen Bankgeschäfte
per Telefon abgewickelt werden. Neben Homebanking und
Internetbanking gehört auch das Telefonbanking dazu, bei dem ein
Telefon mit Tonwahl für die Erledigung bestimmter Bankgeschäfte
genügt.
OOP
Abkürzung für objektorientierte Programmierung. Diese
Programmierphilosophie ist vor allem von Smalltalk und C++ bekannt.
OpenGL
Grafikbibliothek von Silicon Graphics, die 3D-Funktionen
zur Darstellung hochwertiger 3D-Objekte enthält.
Package
Sammlung
von Klassen, die miteinander funktionieren.
Packed
Identification (PID)
Packed Identification (PID) ist eine
Zahl, entweder dezimal oder hexadezimal, die Video, Audio und Daten
einem bestimmten Programm/Dienst zuweist.
Paket
Eine Zusammenstellung einzelner Programme, die in ihrer
Gesamtheit eine Einheit ergeben. Es kann sich auch um nur ein File
handeln.
Paketmanagement
Darunter versteht man eine globale Verwaltung der einzelnen
Programmpakete. Dies schließt Informationen über Pfade, Dateien,
Dateiabhängigkeiten, Versionen etc. ein.
Parameter
Ein Parameter ist eine zusätzliche Angabe beim Start eines
Programms. Üblicherweise kommen Parameter oft bei DOS-Programmen
vor. Wenn Sie etwa "DIR Temp" eingeben, dann ist "Temp"
ein Parameter. Es gibt auch Windows-Programme, die sich mit
Parametern starten lassen. Dazu muß man aber erst eine Verknüpfung
anlegen und anschließend unter Eigenschaften beim Aufruf des
Programms die Parameter anfügen.
Perl
Skriptsprache für Programme, die "auf Web-Sites
Laufen". Die Skripts werden von einem Interpreter ausgeführt
und sind daher nicht besonders schnell. Sie befinden sich in einem
Verzeichnis des Web-Servers, das mit Ausführen- Rechten gesegnet
ist.
Pflichtenheft
Die
detaillierte schriftliche Erfassung eines Projektes wird als
Pflichtenheft bezeichnet. Es beinhaltet eine umfassende
Leistungsbeschreibung des geplanten Projektes, einen Zeitplan für
die Umsetzung und einen Kostenrahmen.
PGP
Pretty Good Privacy, das meistgenutzte Codierungsprogramm
der Welt. Die sogenannte "starke Verschlüsselung", wie
PGP sie benutzt, fällt unter das Exportverbot der Vereinigten
Staaten. Deshalb ermittelten die US-Behörden drei Jahre gegen den
Autor Phil Zimmermann. Inzwischen wurde das Verfahren ohne Angabe
von Gründen eingestellt.
PICS
PICS ist ein Bewertungsstandard für "explizites"
Bildmaterial, also Sex- und Gewaltszenen im Internet. Wenn
Inernet-Seiten aufgrund dieses Standards gesperrt werden sollen,
müssen sie allerdings vom Anbieter mit einem bestimmten
Erkennungsmerkmal ausgestattet werden.
PIM
PIM ist die englische Abkürzung für "Personal
Information Manager", eine etwas hochtrabende Bezeichnung für
einen Adreß- und Terminverwalter. Bei manchen PIMs (etwa Outlook)
ist ebenfalls ein e-mail-Programm integriert. Ziel eines PIMs ist
es die verschiedenen Informationen miteinander zu kombinieren, also
Adressen mit Terminen, Aufgabenlisten, Notizen und e-mails zu
verbinden.
PIN
Abk. für Persönliche Identifikationsnummer. Analog zur
Geheimzahl einer Euroscheckkarte entspricht die PIN beim
Homabanking einem persönlichen Zugangscode. Sie ist der Schlüssel
zu Ihrem Online-Konto und muß bei jedem Verbindungsaufbau zum
Rechner des Kreditinstitutes gemeinsam mit der Kontonummer
eingegeben werden. In der Regel besteht die PIN aus einer vier-
oder fünfstelligen Zahlenkombination. Wenn Sie den Verdacht haben,
daß Ihre PIN nicht mehr geheim ist, ändern Sie den Code umgehend.
Pinboard
Auf
einem Pinboard, vergleichbar mit einem Schwarzen Brett, können Sie
Fragen stellen oder ein Thema diskutieren.
Pipe
Mit Pipes wird die Ausgabe eines Kommandos direkt zur
Eingabe des folgenden Kommandos geleitet. Das heißt, alle
Kommandos sind getrennte Prozesse, die aber nicht nacheinander,
sondern parallel ausgeführt werden (multitasking). Beispiel: grep
"Müller" adressen.txt|sort|uniq.grep filtert alle Zeilen
heraus, in denen der Name Müller in der Datei adressen.txt
auftaucht, sort sortiert zeilenweise und uniq entfernt alle doppelt
vorkommenden Zeilen.
Plug-Ins
Plug-Ins sind Erweiterungen zu bestehenden Programmen, in
diesem Fall den Internet-Browsern. Sie sorgen dafür, daß ein
bestimmtes Dateiformat innerhalb des Browser abgespielt werden
kann. So gibt es etwa Plug-Ins für verschiedene Video- und
Musikformate. Im Internet gibt es etliche Plug-Ins, nur wenige sind
in den Browser integriert. Sie müssen sich die Plug-Ins erst aus
dem Internet besorgen, um sie dann in den Browser einzufügen.
Polymorpher
Virus
Virenscanner erkennen Viren anhand typischer
Byte-Folgen. Polypmorphe Viren verändern sich bei jeder Infektion,
so daß der Scanner Schwierigkeiten bekommt. Aktuelle Virenscanner
finden auch polymorphe Viren sehr zuverlässig.
Popup-Menü
Ein sogenanntes "Popup"-Menü ist ein Menü, das
genau dort plötzlich sichtbar wird, wo man mit der rechten
Maustaste geklickt hat. Außerdem variiert der Inhalt der Auswahl,
je nachdem auf was man mit der rechten Maustaste geklickt hat. Sie
erhalten zum Beispiel ein Popup-Menü, wenn Sie mit der rechten
Maustaste auf das Symbol "Arbeitsplatz" klicken.
Positionierungsrahmen
Mit Hilfe von Positionsrahmen lassen sicht Texte, Grafiken
und Objekte frei auf der Seite plazieren. Einen Positionsrahmen
kann man sich als Behälter vorstellen, der die Ausmaße und die
Position des darin befindlichen Inhalts definiert. Positionsrahmen
werden vor allem für komplexe Seiten benötigt. Auf Wunsch wird
der Inhalt des Rahmens vom umliegenden Text umflossen. Auch
Seitenränder stehen zur Verfügung, so daß sich z.B.
Bildunterschriften auf den Seitenrand setzen lassen.
PostScript
Druckerbeschreibungssprache, entwickelt von der Software-
Firma Adobe
PPPoE
Abk. für PPP over Ethernet (RFC 2516, draft standard).
Preselection
Wechsel von der Telekom zu einer der neuen
Telefongesellschaften. Im Regelfall wählen Sie übereine
zusätzliche Vorwahl den Telefon-Provider aus.
Primfaktorzerlegung
Diese Sonderform der Faktorisierung (siehe dort) sucht nach
den Primzahlen, aus denen sich eine ganze Zahl durch Multiplikation
zusammensetzt. Das Verfahren ist sehr aufwendig. Die meisten
wesentlichen Verschlüsselungsverfahren basieren auf der
Schwierigkeit, eine Zahl in ihre Primfaktoren zu zerlegen. Gelänge
dies einfach und schnell, wären die gebräuchlichen
Kryptoverfahren nicht mehr sicher.
Projektverwaltung
Alle
Dateien sind in einem Projekt zusammengefasst, das in einer
Projektdatei mit der Endung jpr oder jpx gespeichert wird. Dort
befinden sich auch alle projektspezifischen Einstellungen wie Pfade
zu Bibliotheken, Verzeichnisse, JDK-Versionen und anderes. Die
Projektdatei wird automatisch gepflegt.
Proprietäre
Lösung
Software, die durch eine starke
Herstellerabhängigkeit gekennzeichnet ist.
Protokolldatei
Bei
der Arbeit mit Windows 98 kann es notwendig sein, bestimmte
Vorgänge oder Programmabläufe mitzuschreiben. Jeder Einzelschritt
des ablaufenden Vorgangs wird dabei als Klartext in einer
Protokolldatei erfaßt und kann als "Schnappschuß" von
anderen Programmen ausgewertet werden. Die Protokolldateien haben
meist die Endung ".LOG" oder ".txt" und können
mit jedem Texteditor eingesehen werden.
Prozesse
Das Betriebssystem verwaltet alle Aktivitäten, die auf
einem Linux-Rechner ablaufen, in Form geschlossener Einheiten.
Diese Einheiten heißen Prozesse. Jeder Prozeß besitz eine eigene
Umgebung und er bekommt Arbeitsspeicher und Rechnerzeit zugewiesen.
Jedem Benutzer, der auf einem Linux-System arbeitet, ist immer
mindestens ein Prozeß zugeordnet. Meist handelt es sich dabei um
ein Anwendungsprogramm (z.B. eine Shell).
Public
Key
Vor knapp 20 Jahren entwarfen Rivestamir und
Adleman (RSA) das erste Krypto-Verfahren, bei dem der Absender
einen Text mit einem öffentlich bekannten Schlüssel chiffriert
und der Empfänger die Nachricht mit einem geheimen Schlüssel
wiederherstellt. PGP benutzt diesen Algorithmus sowohl für die
digitale Signatur als auch zum Transfer symmetrischer Schlüssel.
RSA ist möglich, weil es schwierig ist, eine große Zahl in ihre
Primteiler zu zerlegen. Leicht ist es dagegen, zwei Primzahlen zu
multiplizieren und so eine große Zahl zu erhalten. Offentlich
bekannt ist die große Zahl. Geheim dagegen sind die beiden
Primteiler. Es ist nicht ausgeschlossen, wenn auch
unwahrscheinlich, daß jemand eine allgemeine Zerlegungsvorschrift
für große Zahlen entdeckt. RSA hätte dann ausgedient! Gleiches
gilt für Ajtais Verfahren. Mathematisch ist nicht zu beweisen, daß
das zugrundeliegende "unique shortest vector problem"
(Problem des alleinigen kürzesten Vektors) in einem
hochdimensionalen Raum unlösbar ist. Es zeigt nur, daß bisher
bekannte Lösungsansätze nahezug "ewig" rechnen, um
diesen Vektor zu finden. Die große Mange des zu übertragenden
Chiffretextes ergibt sich daraus, daß die Bits pro
Vektorkomponente der Dimension des Raums entsprechen sollten. Jedem
Bit des Ausgangstextes wird ein Vektor zugeordnet. In einem
n-dimensionalen Raum müssen also pro Bit Klartext n x n Bit
Chiffretext übertragen werden.
QUBIT
Die Quantentheorie ist fast so alt wie dieses Jahrhundert.
Der deutsche Physiker Max Planck und sein dänischer Fachkollege
Niels Bohr haben als erste erkannt, daß die Gesetze der
klassischen Physik in der Welt der Atome nicht mehr streng gelten.
Denn Elektronen und andere winzige Teilchen können ebensogut als
Wellen wie als Materie aufgefaßt werden. Während ein Teilchen
immer eine meßbare Geschwindigkeit hat und an einem bestimmten Ort
ist, sind Wellen weniger leicht faßbar: Schlägt man eine Saite
an, so schwingen gleichzeitig viele Obertöne mit. Für Physiker
sind das verschiedene Energiezustände (Quanten) einer Welle. Schon
in den 50er Jahren haben Forscher versucht, diese verschiedenen
Quantenwerte zur Speicherung von Informationen auszunutzen. Die
Idee ist bestechend: Man nehme das einfachste Atom, das des
Wasserstoffs - es besitzt nur ein einziges Elektron. Durch das
Einstrahlen von Laserlicht kann dieses Elektron seine
Quantenzustände wechseln; die Physiker sprechen von einem Übergang
vom "Grundzustand" in einen "angeregten Zustand".
Strahlt man das Laserlicht nur für ganz kurze Zeit ein, so erzeugt
man im Atom beide Zustände gleichzeitig - in der Quantenwelt ist
das kein Widerspruch. Damit ist aus einem Bit - 0 oder 1, also
Grundzustand oder angeregter Zustand - ein Qubit geworden. nämlich
0 und 1 zugleich. Mit zwei Atomen lassen sich dann zwei Qubits
verwirklichen - sie nehmen die Weite 00, 01, 10 und 11 gleichzeitig
an anstatt nur eine dieser Kombinationen. Damit kann ein
Quantencomputer mit nur zwei Qubits gleich vier Zahlenwerte
gleichzeitig verarbeiten; mit zunehmender Zahl von Qubits steigt
die Kapazität rasch an. Zur Beruhigung: "Wer über die
Quantenmechnaik nachdenken kann, ohne wirr im Kopf zu werden, hat
sie nicht wirklich verstanden". Diese Worte über die
Quantentheorie stammen von keinem anderen als einem ihrer Väter,
dem dänischen Physik-Nobelpreisträger Niels Bohr.
Quellcode
Das sind die Programmbefehle, die hinter einem Programm
stehen. Normalerweise ist der Quellcode eines Programmes ein großes
Geheimnis. Denn wenn man ihn kennt, lassen sich Teile des
Programmes in andere übernehmen. Netscape veröffentlichte aber
den Quellcode, damit viele Programmierer ihre eigenen Anwendungen
um den Navigator herum basteln können.
RAS
Abk.
für Remote Access Service; Einwahldienst von Windows NT.
RC4
Abk.
für Rivest Cypher 4. Heute sehr verbreiteter und schneller
Verschlüsselungsalgorithmus, der u.a. bei SSL angewandt wird. Die
Schlüssellänge beträgt meist 40 Bit. Sicher ist sie erst mit 128
Bit.
Referentielle
Integrität
Referenzielle Integrität bedeutet bei
Datenbanken im einfachsten Fall, daß beim Löschen eines
Hauptdatensatzes alle verknüpften Tochterdatensätze ebenfalls
automatisch gelöscht werden. Beispiel: In einer Tabelle sind die
Kunden mit einer eindeutigen Kundennummer gespeichert. Die
Rechnungen stehen wieder in einer eigenen Tabelle und verweisen auf
die Kundennummer. Löschen Sie nun einen Kundeneintrag, für den
Rechnungen gespeichert sind, und es verbleiben Rechnungseinträge
mit verwaister Kundennummer, dann ist die referentielle Integrität
zerstört.
Registerkarte
Sie finden Registerkarten bei fast allen Einstell-Dialogen.
Die Registerkarte enthält unter einem Oberbegriff verschiedene
Einstellungen, die inhaltlich zusammengehören - ganz analog einer
Karteikarte, die weitere Details enthält. Klicken Sie die
Registerkarte an, können Sie die einzelnen Punkte anwählen und
gegebenfalls ändern.
Registrierungseditor
Das ist ein Editor, mit dem sich die
Konfigurationsdatenbank von Windows 95/98 bearbeiten läßt. Unter
Windows 95 werden Programme bereits während der
Programmeinrichtung OLE-fähig (Daten werden direkt mit dem
Programm verbunden). Die Registrierung erfolgt in der sogenannten
Registrierungsdatenbank. Um Änderungen an der Registrierung von
Anwendungsprogrammen oder Windows 95/98 vorzunehmen, muß diese mit
dem Registrier-Editor "REGEDIT.EXE" bearbeitet werden.
Damit die Änderungen in Kraft treten, müssen Sie Ihren Rechner
neu starten.
Registry
Die Registry besteht aus mehreren Dateien, die alle auf
".dat" enden und im Windows-Verzeichnis zu finden sind.
Die Dateien enthalten alle wichtigen Einstellungen von Windows und
installierten Anwendungsprogrammen. Verändert wird die Registry
über die Systemsteuerung, beim Installieren und Deinstallieren
sowie per Hand mit dem Editor "RegEdit".
Relais-Senden
In diesem Modus können Sie eine Nachricht an ein
entferntes Faxgerät schicken. Von diesem Gerät wird diese
Nachricht dann automatisch an weitere Faxgeräte versandt (nur
gleiche Geräte).
Relationale
Datenbank
Eine Datenbank, bei der es keine vorher
festgelegte Verknüpfungsstruktur gibt. So lassen sich während des
laufenden Betriebs neue Verknüpfungen zwischen Tabellen (etwa
Kunden und Rechnungen über die Kundennummer) festlegen.
Residenter
Virus
Nach dem ersten Start bleibt ein residenter Virus im
Arbeitsspeicher des PC und arbeitet im Hintergrund weiter, bis Sie
den Rechner ausschalten. Meistens hat sich der Virus dann bereits
in Systemdateien so verankert, daß er beim nächsten Start gleich
wieder aktiv wird. Um residente Viren zu umgehen, hilft der
Rechnerstart mit der Windows-Startdiskette oder der
Rettungsdiskette des Antiviren-Programms.
Retrieval
Das
Wiederfinden eines Inhalts: Retrieval ist synonym mit Recherche.
Retroviren
Die
Ziele von Retroviren sind weniger Anwendungsdaten als vielmehr
Antiviren-Programme. Sie löschen gezielt die Dateien von
Virenwächtern.
ROI
Als
Return of Investment (ROI) bezeichnet man die
Investitionsrentabilität.
RSA
1977 erfanden Ron Rivest, Adi Shamir und Leonhard Adleman
dieses asymmetrische Kryptosystem (Public-Key- Verfahren), das sich
zum Verschlüsseln und zur Authentifikation eignet.
Die Länge der Schlüssel ist variabel, mindestens 512 Bit.
Diese Länge wurde erst einmal geknackt. Die
Verschlüsselungs-Software PGP setzt RSA ein, meist mit einer
Schlüssellänge von 1024 oder 2048 Bit.
Rückkanalfähig
Beim
Kabel-TV hat die Post in Deutschland damals auf eine Leitung vom
Haushalt zum Sender verzichtet. Das Netz muss also für rund 6,5
Milliarden Mark umgebaut werden, um rückkanalfähig zu werden.
Ohne Rückkanal fließen die Daten über eine Telefonverbindung vom
PC zum Provider.
Rundsenden
Übertragungsart, bei der eine Faxvorlage an mehrere
Faxgeräte versandt wird.
Runtime-Modul
Ein Runtime-Modul erlaubt die Ausführung einer
Datenbankanwendung auch ohne das komplette Entwicklungssystem. Für
die kostengünstige Verteilung von Anwendungen ist ein
Runtime-Modul unumgänglich.
S0-Bus
Vieradrige Verkabelung des ISDN-Anschlusses für zwei B-
Kanäle und einen D-Kanal.
Sandbox
Beschränkungen im Datei- und Netzwerkzugriff, die für ein
bestimmtes Programm gelten. Meistens wird der Zugriff auf das
Dateisystem eingeschränkt, manchmal auch der auf die Registry.
Schlüssel
Der kryptographische Schlüssel, ein in kryptographischen
Algorithmen verwendeter Parameter, ist das Werkzeug, um den
Klartext aus einem Kryptogramm wieder zurückzugewinnen.
Scriptsprache
Eine einfache Interpreter-Sprache, die weniger für
komplexe Programme, sondern mehr für einfache Erweiterungen von
großen Anwendungen gedacht ist.
Scrollbar
Auf
deutsch "Rollbalken". Dieser Befindet sich immer rechts
am Bildschirmrand. Bewegen Sie den Mauspfeil auf ihn und klicken
ihn mit der linken Maustaste an, dann können Sie die gerade
geöffneten Datei nach oben oder unten verschieben, und so den
gesamten Text nach und nach lesen.
SDSL
Symmetric
Digital Subscriber Line. Die SDSL-Technologie wurde speziell für
die Datenübertragung mit gleich hohen Up- und Downstream-Raten
entwickelt. Dadurch ist sie ideal für Netzwerkkoppelungen,
Video-Konferenzen, Web Hosting und Intranets, bei denen große
Datenmengen in beide Richtungen übertragen werden.
SET
Secure
Electronic Transaction ist ein Protokoll für die sichere Bezahlung
per Kreditkarte.
Shell-Script
Eine Datei, die mehrere Shell-Befehle enthält. Die
einzelnen Befehle werden nacheinander ausgeführt. Prinzipiell sind
sie mit den unter DOS üblichen Batchdateien vergleichbar.
Shockwave
Mit
dieser Browser-Erweiterung von Macromedia können Sie die
Director-Files abspielen.
Short-Hold
Ein
Mechanismus, der den aktiven Datenverkehr überwacht und bei null
Datenaufkommen die Verbindung physikalisch abbaut.
Shortcut
Shortcut bedeutet soviel wie "Tastenkombination".
Das heißte können Befehle aufrufen, wenn Sie eine oder
mehrere Tasten drücken. Das geht schneller, als eine Funktion über
einen Menüpunkt anzuwählen. In Menüs wird der Shortcut zu einem
Menüpunkt häufig mit einem unterstrichenen Buchstaben angezeigt.
Oder er wird neben dem entsprechenden Befehl vermerkt. Haben Sie
sich einmal die wichtigsten Kombinationen gemerkt, werden Sie
wesentlich schneller arbeiten.
SHTML
Eine
sichere Verbindung besteht über den Secure Socket Layer (SSL),
wenn der Kunde sich auf einer SHTML-Seite befindet und vom Browser
keine Fehlermeldung bekommen hat. Der Händler hat dann ein
gültiges Zertifikat.
SID
Abk.
für Security Identifier
Signatur
Eine Signatur ist ein kurzer Text, den das E-Mail-Programm
an jeden Brief automatisch anhängt. Meist findet sich darin die
Absenderadresse, ein mehr oder wenig witziger Spruch oder der
PGP-Fingerprint des öffentlichen Schlüssels.
SKIP
Abk.
für Simple Key IP Management Protocol. Protokoll, bei dem ein
Zeitstempel und die Verschlüsselungsinformation im Paket-Header
transportiert werden. Der Wechsel von Schlüsseln erfolgt
automatisch.
Slideshow
Englisch,
bedeutet wörtlich: "Diaschau". Der Begriff wird auf dem
Computer für jede Art von manuell oder automatisch gesteuerter
"Bilderfolge" verwendet.
Social
Engineering
Ursprünglich der Versuch eines Hackers, im
sozialen Umfeld des Opfers Informationen für Angriffe aufzuspüren.
Auch Telefonanrufe als angeblicher Service- Techniker, der für
eine Reparatur Details zum Netzwerk braucht. Bei E-Mail-Würmern
bedeutet Social Engineering, menschliche Schwächen der Empfänger
auszunutzen, um sie zu einer Aktion zu verleiten.
Solution-Provider
Solution-Provider
sind hochspezialiserte Dienstleistungsfirmen, die auf ihrem Gebiet
kundenorientierte Lösungen mit hoher Kompetenz aus einer Hand
anbieten können.
Sourcecode
Eine andere Bezeichnung für Programmtext, der von einem
Compiler oder Interpreter verarbeitet wird.
Spoofing
Täuscht
der lokalen Station vor, dass eine Gegenstation existiert
(physikalisch angebunden), obwohl die Verbindung nur logisch
gehalten wird (reduziert Verbindungsgebühren).
SQL
SQL (Structured Query Language) ist eine universelle
Abfragesprache für Datenbanken, die vor allem bei Großanwendungen
in Banken oder ähnlichen Mehrbenutzersystemen zum Einsatz kommen.
SSC
Abk. für Security Support Component.
Standard
Generalized Markup Language (SGML)
Bei SGML handelt es sich
um eine Sprache zur Beschreibung der Struktur von Dokumenten. Diese
Beschreibung erfolgt mit Hilfe sogenannter Tags, mit denen Elemente
des Dokuments identifiziert werden. HTML ist eine Anwendung von
SGML. Allerdings ist der usprüngliche Zweck von SGML in HTML meist
verwaschen, denn die Tags werden in aktuellen HTML-Dokumenten eher
zur Formatierung des Dokuments statt zu dessen Strukturierung
verwendet. Ein klassisches SGML-Dokument hat drei Aspekte: seine
Struktur, sein Stil (Formatierung) und seinen Inhalt. Bei DHTML
kommt der Aspekt des "Benehmens" hinzu, da das Dokument
auf Benutzeraktionen reagieren kann. Die Struktur des Dokuments
wird durch die Art und Weise der Anordnung von Elementen definiert.
Der Stil des Dokuments entsteht durch die Anwendung von Style
Sheets auf diese Elemente. Der Inhalt definiert sich die Elemente
selbst.
Startbutton
Einrichtung
in der Task-Leiste von windows zum schnellen Starten von Programmen
und Dokumenten. Über den Start-Button erreichen Sie alle
Programme, Dokumente oder Systemeinstellungen unter Windows 95 oder
98. In der Windows-98-Version sind einige neue Funktionen und
Einträge in den Startbereich übernommen worden. Sie erreichen von
hier aus direkt Ihre "Favoriten" im Internet, womit
Einträge für die Startseiten von Internet-Angeboten gemeint sind.
Sie können nun aber auch Ihre Anwendungs-Software aktualisieren,
indem Sie mit der Maus auf Einträge klicken und dann per
Datenübertragung neue Versionen oder Versionserneuerungen
erhalten.
Stealth-Virus
Ein
Stealth-Virus versucht gezielt, seine Entdeckung zu verhindern,
wenn er aktiv ist. Untersucht ein Virenscanner oder ein beliebiges
anderes Programm beispielsweise eine Programmdatei, so entfernt
sich der Virus vorher aus dieser Datei und infiziert sie nach der
Prüfung wieder. Das klappt natürlich nur, wenn der Virus bereits
aktiv ist.
Steganographie
Verfahren zum Verstecken von Nachrichten in anderen Dateien
Stemming
Dieser
Begriff bezeichnet das Bilden von Wortstämmen. Beherrscht ein
DMS-System Stemming, kann es bei der Volltextsuche nicht nur das
eingegebene Wort, sondern auch dessen konjugierte oder deklinierte
Form finden. Suchen Sie zum Beispiel nach Finden, zeigt Ihnen das
Programm auch Fundstellen mit fand und gefunden.
Stromchiffrierer
Hierbei handelt es sich um einen symmetrischen
Verschlüsselungsalgorithmus. Das Design ist gegenüber dem von
Blockchiffrierern auf erhöhte Geschwindigkeit ausgelegt. Meist
arbeiten Stromchriffrierer auf Bit- Ebene.
su
Mit diesem Kommando kann ein "normaler" Benutzer
einen schnellen Identitätswechsel vollziehen. su steht für
Super-User und ist eine andere Bezeichnung für root. Voraussetzung
ist lediglich die Kenntnis des root- Paßworts.
Suchmaschinen
Suchmaschinen sind Datenbanken, in denen eine große Zahl
von Internetseiten mit Adresse und weiteren Informationen
verzeichnet sind. Häufig verwaltet eine dieser Datenbanken mehrere
Millionen von Dokumenten. Da im Inernet kein übergreifendes
Inhaltsverzeichnis existiert, haben Suchmaschinen große Bedeutung
für die schnelle und effektive Datenrecherche im World Wide Web.
Nachdem Sie einen Suchbegriff eingegeben haben, erhalten Sie eine
Liste mit Web-Seiten, die diese Suchbedingungen erfüllen. Die
Liste wird in Form von Links angezeigt. Per Klick auf einen Link,
werden Sie mit der gewünschten Seite verbunden. Mit Verknüpfungen
mehrerer Suchbegriffe verfeinern Sie die Suche.
Symbolleiste
Eine Symbolleiste ist ein grauer Bereich (normalerweise am
unteren Bildschirmrand zu finden), auf dem allerhand Symbole zu
finden sind. Direkt nach der Installation von Windows 98 sind auf
der Symbolleiste der Startschalter, die aktiven Programme, die
Schnellstartleiste und rechts die Symbole von einigen
Hilfsprogrammen sowie die Uhr.
Symmetrische
Verschlüsselung
Herkömmliche Kryptographie basiert
darauf, daß Sender und Empfänger einer Nachricht denselben
geheimen Schlüssel (Secret Key) kennen und benutzen: Der Sender
verwendet ihn zum Chiffrieren, der Empfänger zum Entschlüsseln.
Das Hauptproblem: Sender und Empfänger einigen sich auf denselben
geheimen Schlüssel, ohne daß ihn jemand anders zu Gesicht
bekommt. Wenn sie sich an verschiedenen Orten befinden, müssen sie
einem Kurier, einer Telefonverbindung oder einem anderen
Kommunikationsmedium trauen, um die Offenlegung des geheimen
Schlüssel zu verhindern. Jeder, der den Schlüssel während der
Übertragung abfängt oder mithört, kann danach alle
verschlüsselten Nachrichten lesen, ändern, fälschen oder
unterschreiben, indem er diesen Schlüssel verwendet. Da alle
Schlüssel eines symmetrischen Kryptosystems geheim bleiben müssen,
haben diese Systeme oft Schwierigkeiten mit einem sicheren
Schlüsselmanagement: speziell in offenen Umgebungen mit vielen
Nutzern.
sync
Ein Systemprogramm, das veränderte Daten sofort auf einen
Massenspeicher schreibt. Linux hält diverse Datenblöcke im Cache
bereits und ändert diese normalerweise zuerst im Arbeitsspeicher.
Der update-Dämon schreibt dann in regelmäßigen Abständen die
veränderten Daten auf die Festplatte zurück. Damit werden
Zugriffe auf die Festplatte reduziert, was wesentlich zur
Performance des Systems beiträgt. In einigen Fällen ist es aber
erwünscht (und sinnvoll) alle im Arbeitsspeicher befindlichen
Daten sofort auf die Festplatte zu sichern, um Datenverlust
auszuschließen, beispielsweise beim Herunterfahren des Systems.
System
Tray
In der rechten unteren Bildschirmecke von Windows 95
und 98 befindet sich der System Tray oder Systray. Damit werden
bestimmte aktive Programme angezeigt., die gerade aktiv sind. Oft
werden Programme aus dem Systray automatisch beim Windows-Start
geladen, ansonsten werden sie manuell aktiviert. Deaktiviert werden
die Programme meist mit einem Rechts- oder Doppelklick.
Systemkonfiguration
Mit
Hilfe des Systemkonfigurationsprogramms können Sie unter Windows
98 komfortabel die Startoptionen einstellen, ohne die
entsprechenden Dateien über einen Editor zu laden und dort im
Textmodus zu bearbeiten. Beschleunigen können Sie Ihr System
insbesondere über die Registerkarte "Autostart". Denn
hier werden im Gegensatz zum Autostart-Ordner in der Startleiste
wirklich sämtliche Einträge aufgelistet, die Windows beim Starten
ausführt. Es sollte nur das aktiviert sein, was man wirklich stets
benötigt.
Systemsteuerung
Mit der Systemsteuerung können Sie viele Einstellungen
vornehmen, um Windows nach Ihren Wünschen einzurichten. Sie können
über die Systemsteuerung aber nicht nur Hard- und Software
installieren, hier läßt sich auch feststellen, welche Geräte
Ärger machen. Außerdem können Sie Einstellungen des Desktop, des
Monitors und anderer Geräte ändern und Schriftarten verwalten.
Kurz gesagt: Die Systemsteuerung ist die Schaltzentrale für Ihr
Windows.
T-DSL
Produktname der Telekom für DSL-Anbindungen.
Tabelle
Eine Tabelle faßt gleichartige Datensätze zusammen. Sie
hat Spalten (die Felder) und Zeilen (die Datensätze).
Tabulator
Tabulatoren ermöglichen es, den Text immer gleichmäßig
einzuziehen. Befindet sich innerhalb eines langen Textes eine
Aufzählung, so können die einzelnen Unterpunkte sauber
untereinander aufgereiht werden. Das mühsame menuelle Verschieben
kann man sich damit sparen. Denn das Plazieren funktioniert nie
ganz genau, was sich besonders beim Ausdruck bemerkbar macht.
TAE
Abk. für Telefon-Anschluss-Einheit, Telefondose der
Telekom.
Tag
HTML-Steuerbefehl; alle HTML-Befehle stehen in Tags, die
das Verhalten steuern.
TAN
Abk. für Transaktionsnummer. Diese Nummern sind
Geheimzahlen, die beim Homebanking aus Sicherheitsgründen bei
bestimmten Aktionen, etwa Überweisungen, zur Bestätigung
eingegeben werden müssen. Die TAN stellt das elektronische
Äquivalent zur Unterschrift dar. Jede TAN gilt nur für einen
Buchungsvorgang. Sind alle Transaktionsnummern aufgebraucht, stellt
Ihnen das Kreditinstitut eine neue TAN-Liste zur Verfügung.
Taskleiste
Die
Taskleiste ist eine spezielle Symbolleiste, die unter anderem für
jedes gestartete Programm einen Eintrag enthält. Sie finden sie
immer auf der Symbolleiste, die auch den Start-Schalter enthält.
Klickt man auf ein Symbol in der Taskleiste, kommt das Fenster des
zugehörigen Programms nach vorn und ist aktiviert.
TCO'92
Geht vom technisch Machbaren aus und legt strengere
Grenzwerte für elektrische sowie magnetische Felder fest als MPR
II. Die Anforderungen wurden außerdem um die
Nutek-Energiesparvorschriften (schrittweise Reduzierung des
Energieverbrauchs während Arbeitspausen) ergänzt.
TCO'95
Fordert die gleichen Strahlungsgrenzwerte und
Energiesparmaßnahmen wie TCO'92. Bei TCO'95 ist zusätzlich der
Einsatz schadstoffarmer Materialien sowie eine Recycling-gerechte
Konstruktion nachzuweisen. Für diese Punkte genügt eine
Herstellererklärung. Es geten verschärfte ISO-Normen für
Linearität, Leuchtdichte und Leuchtverteilung. TCO'95 beschreibt
außerdem die ergonomischen Eigenschaften des gesamten PC
(Tastatur, Geräuschentwicklung).
TCO'99
Für die Zukunft fordert dieses Prüfsiegel bessere Werte
für Kontrast, Helligkeit (Bildwiederholfrequenz (mindestens 85 Hz)
und ergänzt TCO'95 um Vorgaben für Gehäusedesign,
Geräuschentwicklung, Einschaltzeit usw. Auch einige
Bedienrichtlinien sollen in die kommende TCO'99 integriert werden.
Teledienstgesetz
Das
TDG hat zur Aufgabe, einheitliche und wirtschaftliche
Rahmenbedingungen für die unterschiedlichen
Anwendungsmöglichkeiten der elektronischen Informations- und
Kommunikationsdienste (Telebanking, Datenaustausch und -dienste,
Nutzung von Onlinediensten und Unterhaltungsangebote)
bereitzustellen und Lücken in der Verbraucherschutzregelung zu
schließen. Es definiert die Verantwortlichkeit der Anbieter und
verzichtet dabei auf komplexe Regelungen, die neuen Technologien in
Deutschland Investitionshemmnisse in den Weg legen könnten.
Teletext
Der Teletext stellt eine Bildschirmzeitung dar. In der
Schwarzlücke der Teilbildwechselfolge (Austastlücke) können
zusätzliche Zeichen für Textinformationen in digitaler
Verschlüsselung eingegeben werden. Durch eine Zusatzeinrichtung
kann diese Information wieder decodiert werden.
Texterkennung
Das ist ein Programm, das gescannte Schrift erkennt und in
ein für den PC als Schrift verständliches Format umwandelt. Mit
der als Bild eingelesenen Schrift kann der PC nichts anfangen. Für
ihn ist es das selbe wie eine Landschaftsaufnahme. Erst die
Texterkennung macht aus den Buchstabenbildern wieder Text.
Glaube
wird allgemein als "OCR"-Programm bezeichnet.7
Thesaurus
Ein
Thesaurus ist ein Wörterbuch, in dem ein DMS-System sinnverwandte
Wörter und Synonyme speichert. Mit dessen Hilfe können Sie bei
der Suche nach einem Wort auch sinn- und sachverwandte Begriffe
finden.
Thumbnail
Der
Begriff "Thumbnail" kommt aus dem Englischen und heißt
übersetzt "Daumennagel". Als "Thumbnail"
bezeichnet man eine Miniaturansicht einer Grafik. Diese Ansicht ist
allerdings so klein, daß sie nur als Vorschau zu verwenden ist. Es
sind nicht mehr als die Umrisse zu sehen. "Thumbnails"
werden hauptsächlich von Grafikprogrammen verwendet, um den
Benutzer die Dateiauswahl zu erleichtern.
Tonwahl
Frequenzcodierte Übermittlung der gewählten Telefonnummer
an die Vermittlungsstelle. Wird von ISDN sowie von digitalen
Vermittlungsstellen im analogen Netz verwendet.
Topic
Ein Hilfe-Topic ist ein Text,der einen bestimmten, klar
definierten Teil Ihrer Hilfe enthält. Bei HTML Help entspricht ein
Topic jeweils einer HTML-Datei. Jedes Topic kann innerhalb von HTML
Help so angewählt werden, als wäre es ein normaler Verweis.
Trägerfrequenz
Meist hochfrequente Sinuswelle mit konstanter Frequenz. Sie
dient als Transportmittel für die eigentliche Information.
Transaktion
Eine Transaktion stellt sicher, daß eine Änderung an der
Datenbank immer vollständig oder gar nicht ausgeführt wird. Das
Programm merkt sich den Zustand vor der Änderung und beginnt dann
mit den Arbeiten am Datensatz. Erst wenn die Änderung komplett
abgeschlossen ist, wird der Merker entfernt. Schlägt etwas fehl
oder stürzt gar das Programm oder der Rechner ab, wird ein
sogenannter Rollback zum vorherigen gemerkten Zustand durchgeführt.
Transponder
Transponder
ist die Bezeichnung für einen Satellitenübertragungskanal. Das
Signal, welches vom Uplink gesendet wird, nimmt der Transponder
auf, verstärkt es und strahlt es zur Erde als Downlink zurück.
Treiber
Treiber
sind spezielle Programme, die für die notwendige Kommunikation
zwischen Betriebssystem und Hardwarekomponenten, beispielsweise
Sound- oder Grafikkarte, sorgen. Der Treiber "übersetzt"
dabei allgemeine Windows-Befehle in solche Kommandos, die die
einzelne Hardware versteht. Wird für eine betreffende Komponente
ein falscher oder fehlerhafter Treiber geladen, kann sich dies auf
die Geschwindigkeit des gesamten Systems auswirken.
Trigger
Ändert sich ein Datensatz (oder wird er eingefügt oder
gelöscht), lösen manche Datenbanken einen Alarm aus, einen
sogenannten Trigger. Ähnlich wie ein Shortcut ruft der Trigger
eine bestimmte Programmfunktion auf oder ein von Ihnen definiertes
Makro oder Programm. So können Sie bei einem Löschvorgang
beispielsweise vorher prüfen, ob dadurch die referentielle
Integrität verletzt wird.
Trojaner
Der
Begriff des Trojaners wird heute in zwei verschiedenen Bedeutungen
gebraucht:
Zum einen versteht man darunter ein Programm, das
von der Oberfläche her eine harmlose Anwendung imitiert. Sie geben
zum Beispiel bei einer vermeintlichen Zugangs-Software für einen
Provider Ihren Namen ein. Das Programm ist aber ein Trojaner und
schickt das Passwort an einen Hacker weiter.
Auch
Fernbedienungs-Tools, mit denen Angreifer einen infizierten PC
fernsteuern können, heißen Trojaner.
Trust
Center
Zentrum des Vertrauens, eine Datenbank für
elektronische Schlüssel aus Public-Key-Verfahren. Deren Betreiber
bestätigt, daß zu einem öffentlichen Schlüssel eine genau
bestimmte natürliche oder juristische Person gehört.
Tuner
Bezeichnung für ein vollständiges Empfangsgerät
inklusive ZF-Verstärker und NF-Vorstufe.
TÜV
Eco-Kreis
Enthält die Prüfungen für das
TÜV-Ergonomie-Siegel. Bei der Ergonomie sind die Anforderungen
nach ISO9241-3 und ISO9241-8 sowie zusätzliche Kriterien für die
Bildqualität zu erfüllen. Der TÜV Rheinland legt außerdem Wert
auf Einhaltung der EMV-Richtlinien sowie Recycling-gerechte
Konstruktion und Altgeräte-Recycling. Der Monitorhersteller muß
die Schadstoffarmut der verwendeten Materialien nachweisen. Zu
allen Punkten muß ein Prüfbericht von einem akkreditierten
Prüflabor vorliegen. Zusätzlich finden Stichproben in den
Fertigungsstätten statt, die ein Qulitätsmanagement nach ISO
9000ff nachweisen müssen.
TÜV
Ergonomie
Kombiniert die Empfehlungen von MPR II und die
Anforderungen an die Darstellungsqualität nach ISO 9241- 3 und ISO
9241-8. Zusätzliche Anforderungen gelten für
Leuchtdichtegleichmäßigkeit, Konvergenz, Zeichenhöhe,
Zeichengleichmäßigkeit, Linearität, Bedienungsanleitung sowie
Handhabung der Bildschirmeinstellungen.
TWAIN
Abk.
für Tool without an interesting name. Es ist eine Schnittstelle
zwischen Software-Programmen und Bildverarbeitungs-Hardware wie zum
Beispiel Scannern. Hat ein Programm eine TWAIN-Schnittstelle,
können Sie Bilder direkt von diesem Programm aus bearbeiten, ohne
zum Beispiel zu einer speziellen Scan-Software wechseln zu müssen.
TWAIN-Treiber
Zu
jedem Scanner finden Sie einen Treiber, der den Scanner in Windows
95/98 einbindet und allen Programmen zur Verfügung stellt, die von
Scannern Bilder lesen können. Diese Scanner-Treiber sind genormt
und werden TWAIN-Treiber genannt. Ist ein Scanner-Treiber 100 %
TWAIN-kompatibel, kann er von jeder OCR-Software genutzt werden.
Unicode
Ein
Zeichensatz-Standard aus 16-Bit-Zeichen, der 1988 bis 1991 vom
UnicodeConsortium entwickelt wurde. Unicode verwendet für die
Darstellung eines Zeichens zwei Byte und kann auf diese Weise fast
alle Schriftsprachen der Welt mittels eines einzigen Zeichensatzes
darstellen. Dies ist notwendig, da der aus 8-Bit-Zeichen bestehende
ASCII-Code noch nicht einmal alle möglichen Buchstaben und Zeichen
mit zusätzlichen Kennzeichen (wie die Umlaute) des lateinischen
Alphabets darstellen kann. Es wurden bereits etwa 39000 der 65536
möglichen Unicode-Zeichencodes zugewiesen. Davon wurden 21 000 für
chinesische Begriffszeichen verwendet. Der Unicode-Standard kommt
bei Windows NT zum Einsatz.
Update
Das
Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "auf den
neuesten Stand bringen". Und genau das ist die Aufgabe eines
Updates. Eine vorhandene Software, ob in Form des Betriebssystems
oder Anwendungsprogramms, ist mit der Zeit nicht mehr auf dem
aktuellen Stand. Um nicht das gesamte Programm austauschen zu
müssen, bedient man sich eines Updates. Der Vorteil: Updates sind
meist kostenlos und frei verfügbar.
Upstream
Sämtliche Signale und Datenübertragungen, die vom
Computer ins Internet gehen.
V.110
Asynchrone Bitratenoption für ISDN-Übertragungen mit
Transferraten von 600 bis 56000 Zeichen in der Sekunde. Die
gebräuchlichste Übertragungsrate ist 38 400 bps für das
V.110-Protokoll.
V.Serie
Von der ITU standardisierte Übertragungsprotokolle für
die Telekommunikations: V.21 für 300 bps, V22bis für 1200 und
2400 bps, V.32bis für 14 400 bps, V.34 für 33 600 bps. Das
neueste Prokoll ist v.90 für 56k-Modems.
VB
Script
Eine Skriptsprache, die nur der Internet Explorer
unterstützt. Auch mit dieser Schriftsprache erweitern Sie
HTML-Seiten um kleine Programme.
vCard,
vCalendar
Das sind neue Standards, die sich für Adreß-
und Terminverwaltung im Internet durchsetzen. Ziel ist der
problemlose Austausch von Terminen und Kontakten über das
Internet. So können Sie eine "vCard" aus Ihrem Adreßbuch
in eine e-mail einfügen und der Empfänger liest sie in sein
eigenes Adreßbuch ein, auch wenn es zwei verschiedene Programme
(etwa der Organizer 5.0 und Outlook 98) sind.
VDSL
Abk. für Very High-Bit-Rate Digital Subscriber Line.
Verknüpfung
Verknüpfungen sind der schnellste Weg, um häufig
verwendete Dateien oder Programme aufzurufen. Zum Beispiel sind
alle Symbole auf Ihrem Desktop (mit wenigen Ausnahmen)
Verknüpfungen. Die eigentlichen Anwendungen liegen in einem
Verzeichnis auf Ihrer Festplatte. Um jedoch nicht jedesmal den
umständlichen Weg über den Explorer oder das Startmenü gehen zu
müssen, verwendet Windows Verknüpfungen. In diesen ist vermerkt,
aus welchem Verzeichnis ein Programm beim Aufruf gestartet werden
soll.
Verschlüsselung
Viele Programme bieten Verschlüsselung, leider nur zwei
eine Schnittstelle zu Pretty Good Privacy: Eudora und Outlook.
Mails laufen über viele Stationen und können mitgelesen werden.
Schicken Sie nie unverschlüsselt Ihre Kreditkartennummer.
Versionen
Moderne Computersoftware wird ständig weiterentwickelt.
Dateien, die von
mehreren Programmen genutzt werden, können deshalb einen
unterschiedlichen Entwicklungsstand aufweisen. Wenn eine Datei
weiterentwickelt wurde, ist sie mit einer höheren Versionsnummer
versehen und kann teilweise nicht von allen Programmen verwendet
werden, die mit der älteren Dateiversion funktioniert haben.
Vertrauliches
Faxen
Sende- und Empfangsgerät besitzen eine Mailbox mit
einer gemeinsamen mehrstelligen Nummer. In dieser Mailbox werden
die gesendeten Faxe gespeichert. Mit der Eingabe eines Codes kann
dann der Empfänger das Fax ausdrucken.
Volltextsuche
Das
Programm kann nicht nur nach Stichwörtern oder Beschreibungstexten
suchen, die Sie einem Dokument zugeordnet haben, sondern auch nach
Wörtern im Dokument selbst. Die Software legt also einen Index an,
in dem jedes Wort vorkommt, das Sie in Ihrem gespeicherten Texten
verwendet haben. Einige Dokumentenmanager bieten statt einer
Volltext-Indizierung nur einen Index mit Stichwörtern an.
VPS
Das Video-Programmier-System ermöglicht das automatische
Ein- und Ausschalten von Videorecordern. Das funktioniert auch
dann, wenn eine Sendung verspätet anfängt.
VRML
Abk. für Virtual Reality Modeling Language; fürs WWW
standardisierte Beschreibungssprache, sorgt für die
3D-Darstellung.
VxD
Das ist ein virtueller Gerätetreiber, der die Dateiendung
".vxd" hat. Dieser Gerätetreiber verwaltet die
Systemressourcen wie Hardwarekomponenten oder installierte
Software. So können mehrere Anwendungen auf die selbe Ressource
zugreifen. Das "x" in "vxd" gibt dabei an, um
was für eine Art von Gerät es sich handelt: "d" steht
etwa für "display", also Anzeigegeräte.
Wallet
Die
elektronische Geldbörse ist ein kleines Programm, das im Internet
gültige Geldmittel verwaltet.
Wartungs-Assistent
Der
Wartungs-Assistent ist ein in Windows 98 integriertes Programm, mit
dem Sie Aufgaben automatisieren können. So legen Sie etwa fest,
daß zu einer bestimmten Uhrzeit das Defragmentierungsprogramm
geladen wird oder mit einem E-Mail-Programm nach neuen Nachrichten
geschaut wird. Der Wartungs-Assistent wird standardmäßig
automatisch beim Windows-Start gestartet.
Web-Manager
Das ist die Schaltzentrale des Personal Web-Servers von
Windows 95/98. Sie starten ihn über das Windows-Startmenü, über
"Programme", "Internet Explorer", "Personal
WebServer". Über den Personal Web-Manager können Sie Ihre
Intranet-Site verwalten. Dabei sehen Sie wie oft und wann auf Ihre
Homepage zugegriffen wurde. Auf der linken Seite des Managers
finden Sie eine Leiste, in der Sie Ihre Homapage bearbeiten,
Dokumente im Intranet veröffentlichen und die Einstellungen der
Intranet-Verzeichnisse verändern können.
Webmaster
Der
Verantwortliche für die technische Pflege und Überwachung einer
Website.
Werbe-Trojaner
Programm,
das eine Verbindung mit einem Hersteller aufbaut. Diese Programme
werden mit einigen kommerziellen Programmen, aber auch mit
kostenloser Software ausgeliefert. Sie dienen dem Marketing und
können Werbung, aber auch Daten über den Benutzer übertragen.
Widerrufsrecht
Hat
der Kunde mit der Kreditkarte im Internet bezahlt, kann er den
Betrag wie bei einer Lastschrift innerhalb von sechs Wochen
widerrufen. Das gilt nicht für SET (siehe dort).
Wildcard
Ein
Platzhalter, der einzelne Zeichen oder ganze Zeichenfolgen ersetzt.
Am bekanntesten sind die vom DOS-Kommandointerpreter benutzten
Wildcards ? und *.
Windows
CE
Windows CE ist eine Version von Windows, die für
portable Geräte geschaffen wurde. Rein äußerlich unterscheidet
sich Windows CE nur wenig vom herkömmlichen Windows. Dafür ist es
in Festspeichern untergebracht und muß nicht gelesen werden.
Allerdings ist Windows selbst nie für den portablen Betrieb
konstruiert worden. Deshalb hat Windows CE auch sehr hohe Ansprüche
an den verwendeten Rechner bezüglich Speicher und
Rechengeschwindigkeit. Das bedeutet aber, daß Windows CE-Geräte
oft nur kurze Akku-Laufzeiten haben. Der Vorteil liegt in einem dem
Desktop ähnlichen Bedienkonzept. Allerdings benötigen viele
mobile Anwendungen gar nicht die komplexen Anwendungen, wie sie auf
einem Desktop laufen. Bisher konnte sich Windows CE nicht
durchsetzen.
WinPoET
Abk. für PPP over Ethernet für Windows.
Würmer
Der
Begriff Wurm bezieht sich auf den Verbreitungsweg dieses Virentyps.
Würmer vervielfältigen sich und verschicken sich an weitere
Empfänger.
WWW Consortium (W3C)
Das W3C ist die offizielle übergeordnete
Instanz, die die Web-Standards definiert. Beim W3C kommen zum
Beispiel Vorschläge für neue HTML-Elemente zur Vorlage. Das W3C
kümmert sich momentan um die offizielle Definition von HTML 4 und
um die Standardisierung von Cascading Style Sheets.
X.75
Standardprotokoll für ISDN-Datenübertragungen in
Deutschland. Es unterstützt die volle ISDN-Leistung von 64 KBit/s.
Kommt beim Zugang zu Mailboxen oder auch bei AOL zum Einsatz.
xDSL
Sammelbezeichnung für DSL-Dienste.
XML
Mit
der Extensible Markup Language lassen sich eigene, neue Sprachen
definieren. Die Channels des Internet Explorer sind beispielsweise
damit entwickelt worden.
XUL
Abk.
für XML-based User Interface Language. Es ist eine Sprache, die
nach den vorschriften von XML definiert wurde.
YENC
Abk. für Y-encoded. Die Datei ist nach einem relativ neuen
Verfahren für den Versand im Usenet codiert. Die Dateien sind
wesentlich kleiner und weniger störanfällig, können aber nur von
modernen Programmen gelesen werden.
Zeitversetztes
Senden
Eine Faxvorlage zu einem bestimmten Zeitpunkt
versenden (etwa aus Kostengründen oder wegen Zeitverschiebung).
Zertifikat
Ein
Zertifikat wird von einem Trust Center ausgegeben und bestätigt
die Identität einer Person. Der Betreffende bzw. die Firma muß
sich persönlich ausweisen, um ein Zertifikat für eine Signatur
oder eine Kreditkartennummer zu bekommen.
zippen
Spezieller Pack-Algorithmus, der das Volumen einer oder
mehrerer Dateien verringert.
Zwischenablage
Oder auch Clipboard genannt, ist ein temporärer Speicher
von Windows in einem Betriebssystem oder Anwendungsprogramm, der
für den Austausch von Daten reserviert ist. Dort legt
beispielsweise die Funktion "Kopieren" eines
Anwendungsprogrammes den zuvor markierten Text- oder Bildbereich
ab, um ihn später per "Einfügen" an einer anderen
Stelle oder in einem anderen Programm wieder zu nutzen.